UAT 2/ Akademischer Senat (I), Protokolle
Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. XVIII
Enthält: Anwesend: Rektor Cellarius Osiander, Nicolai, Pregitzer, Magirus, Harpprecht, Besold, Neuffer, Rümelin, Simon, Gerhard, Schickhard, Gailfus; 1.) Einladung des Mag. Zacharias Schäffer an die Universität zur Hochzeit seiner ältesten Tochter mit Johann Jakob Reinhardt (Anm. 1). [UAT 2/18, Bl. 92]; 2.) Herzogl. Aufforderung an die Universität, da das Kollationsrecht für die Pfarrer zu Holzgerlingen bei der Universität liege, den Christoph Ruef, dortiger Pfarrer, altershalben zu ersetzen. [UAT 2/18, Bl. 92]; 3.) Beschwerde der Frau Magdalene Burckhardt, Witwe, über die Einquartierung zweier Soldaten. Bitte um Wegnahme des einen in Anbetracht der Verdienste ihres Sohnes, Dr. Andreas Burckhardt um die Universität. [UAT 2/18, Bl. 92']; 4.) Gesuch des Johann Leuchter, wttbg. Marschall zu Rottenburg, um Verlängerung seines Jus Civitatis. [UAT 2/18, Bl. 92'f]; 5.) Anzeige des Pedells, sein Bruder Kaspar Gerstenmayer, wolle Frau Burckhardts einen Soldaten annehmen (so.) [UAT 2/18, Bl. 93]; 6.) Vorschlag des Mag. Christoph Osiander, Diakon zu Markgräningen, zum Pfarrer nach Holzgerlingen. (s.o.) [UAT 2/18, Bl. 93]; Anm. 1: Johann Jakob Reinhardt: vgl.UAT 10/17 II Nr. 29.
Akte
Acta Senatus, Bd. XVIII
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Gemeinfrei
17.12.2025, 09:42 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik)
- B Akademische Zentralorgane (Tektonik)
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