Graf Heinrich von Montfort, Herr zu Tettnang, tauscht seine Leibeigenen Else, Ehefrau des Hans Maiger zu Zimmerberg (Zimberg) und Tochter Hans' des Nunnenkers zu Immenstaad, deren Kinder Klaus, Utz, Else und Klara sowie alle weiteren, die sie noch gebären wird, gegen die weingartischen Eigenleute Anna, Ehefrau des Kling von Hindelang, und alle deren gegenwärtigen und künftigen Kinder. Auch namens seiner Erben verzichtet der Aussteller auf die Rechte, die er bis jetzt an der Maiger und ihren Kindern gehabt hat.
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Graf Heinrich von Montfort, Herr zu Tettnang, tauscht seine Leibeigenen Else, Ehefrau des Hans Maiger zu Zimmerberg (Zimberg) und Tochter Hans' des Nunnenkers zu Immenstaad, deren Kinder Klaus, Utz, Else und Klara sowie alle weiteren, die sie noch gebären wird, gegen die weingartischen Eigenleute Anna, Ehefrau des Kling von Hindelang, und alle deren gegenwärtigen und künftigen Kinder. Auch namens seiner Erben verzichtet der Aussteller auf die Rechte, die er bis jetzt an der Maiger und ihren Kindern gehabt hat.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 U 2435
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 II Weingarten, Benediktinerkloster: Leibeigenschaftsbriefe
Weingarten, Benediktinerkloster: Leibeigenschaftsbriefe >> Leibeigenschaftsbriefe >> 1300-1399
1399 September 14 (an dez Hailigen Krutz tag ze herbst)
15 x 31 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Graf Heinrich von Montfort
Empfänger: Kloster Weingarten
Siegler: Der Aussteller; Graf Rudolf von Montfort
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel anhängend, stark beschädigt
Vermerke: Rückvermerk
Empfänger: Kloster Weingarten
Siegler: Der Aussteller; Graf Rudolf von Montfort
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel anhängend, stark beschädigt
Vermerke: Rückvermerk
Maiger, Else
Maiger, Else, d. J.
Maiger, Hans
Maiger, Klara
Maiger, Klaus
Maiger, Utz
Montfort, Rudolf Graf von
Nunnenker, Hans
Bad Hindelang OA
Immenstaad am Bodensee FN
Tettnang FN
Zimmerberg : Tettnang FN
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:23 MEZ
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