Ein Brief von Herbert Eulenberg an Robert Blum
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HHI.AUT.2010.5027.8
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1924
"[...] vielleicht wäre es für die Sommerzeit, die ja doch einmal kommen muß, auch dieses heitere Stück etwas für Wien. Es ist so leicht und einfach zu spielen und hat schon hier am Rhein wieder einenn großen lustigen Erfolg gehabt [...] Kenn Sie die Kömödie "Kleinselige Zeiten" von mir? Auch dieses Stück würde mir jetzt ganz besonders geeignet für Wien erscheinen [...].
Eulenberg, der Sohn eines rheinischen Industriellen, studierte Rechtswissenschaften und war anschließend drei Jahre lang als Gerichtsreferendar in Köln und Opladen tätig, bevor er sich dem Theater zuwandte (1901 Dramaturg am Berliner Theater, seit 1902 bei Luise Dumont am Düsseldorfer Schauspielhaus, Mitarbeit an der Theaterzeitschrfit "Masken")
"Als freier Schriftsteller verfaßte er etwa hundert, teilweise in neuromantischem Stil gehaltene Bühnenstücke, darunter "Ritter Blaubart"(1906) und "Alles um Liebe" (1911) [...] Seit 1933 veröffentlichte Eulenberg unter Pseudonym und schriebn nach 1945 u.a. für die Zeitschrift "Aufbau" und "Die Weltbühne" (DBE, Saur.). Vgl. auch Kosch I, 470 f.
Robert Blum (1881-1952) "arbeitete [...] als Kritiker bei der "Wiener Theaterzeitung" und wurde später Direktor des Theaterkabaretts "Die Fledermaus" in Wien. Er schrieb Theaterkritiken für verschiedene Tageszeitungen und gründete 1924 das "Moderne Theater". Blum war Theaterdirektor und Spielleiter in Berlin, München, Dresden, Straßburg und Zürich und ging 1933 nach Paris" (DBE, Saur.)
Eulenberg, der Sohn eines rheinischen Industriellen, studierte Rechtswissenschaften und war anschließend drei Jahre lang als Gerichtsreferendar in Köln und Opladen tätig, bevor er sich dem Theater zuwandte (1901 Dramaturg am Berliner Theater, seit 1902 bei Luise Dumont am Düsseldorfer Schauspielhaus, Mitarbeit an der Theaterzeitschrfit "Masken")
"Als freier Schriftsteller verfaßte er etwa hundert, teilweise in neuromantischem Stil gehaltene Bühnenstücke, darunter "Ritter Blaubart"(1906) und "Alles um Liebe" (1911) [...] Seit 1933 veröffentlichte Eulenberg unter Pseudonym und schriebn nach 1945 u.a. für die Zeitschrift "Aufbau" und "Die Weltbühne" (DBE, Saur.). Vgl. auch Kosch I, 470 f.
Robert Blum (1881-1952) "arbeitete [...] als Kritiker bei der "Wiener Theaterzeitung" und wurde später Direktor des Theaterkabaretts "Die Fledermaus" in Wien. Er schrieb Theaterkritiken für verschiedene Tageszeitungen und gründete 1924 das "Moderne Theater". Blum war Theaterdirektor und Spielleiter in Berlin, München, Dresden, Straßburg und Zürich und ging 1933 nach Paris" (DBE, Saur.)
1 S.
1 eigenhändiger Brief mit Unterschrift
Archivalie – Korrespondenz
Deutsch
Kaiserswerth am Rhein - Absendeort
Wien - Empfängerort
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.11.2025, 11:59 MEZ