Familiengeschichtliche Materialien - "Graue Mappen" (Bestand)
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Staatsarchiv Bremen (Archivtektonik) >> Gliederung >> 8.-13. Sammlungen >> 8.1. Archivische Sammlungen >> 8.1.1. Hilfswissenschaftliche Sammlungen
Bestandsgeschichte: Die familiengeschichtlichen Materialien, die vor dem Zweiten Weltkrieg im Staatsarchiv gesammelt worden sind, standen auslagerungsbedingt lange Zeit nicht zur Verfügung und sind zum Teil dauerhaft verloren. Nach 1945 neu angefallene Unterlagen in Form von Auszügen aus Kirchenbüchern, Ausarbeitungen, Ahnen- und Stammtafelentwürfen und verstreuten Schrift- und Druckstücken privater Herkunft, die sich nur auf die Geschichte einer Familie beziehen, wurden in sog. Grauen Mappen zusammengelegt. Diesen sind die nach dem gleichen Prinzip von dem Genealogen Johann Ültzen-Barkhausen gesammelten Inhalte der sog. Blauen Mappen zugeordnet worden. Die Mappen sind in alphabetischer Reihenfolge nach Familiennamen geordnet.
Die Sammlung wird durch die ''Maus'', Gesellschaft für Familienforschung e.V., Bremen, systematisch erweitert und gepflegt, sie umfasst zur Zeit über 2500 Mappen. Sie ist im Arbeitsraum der Gesellschaft im Staatsarchiv aufgestellt.
Die Sammlung wird durch die ''Maus'', Gesellschaft für Familienforschung e.V., Bremen, systematisch erweitert und gepflegt, sie umfasst zur Zeit über 2500 Mappen. Sie ist im Arbeitsraum der Gesellschaft im Staatsarchiv aufgestellt.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
30.06.2025, 11:55 MESZ