Leonhard von Gemmingen zu Michelfeld (Michellueldt) bekundet, daß er dem Dietrich von und zu Gemmingen seinen näher beschriebenen Wald auf Gemminger Gemarkung, genannt der Pfraumenwalg, im Umfang von 66 ½ Morgen und 15 ¼ Kreuzruten (Anrainer: Dietrich von und zu Gemmingen, Wilhelm von Angelloch und Philipp von Neipperg), wie er diesen von den Eigentumserben der ¿Anna von Graerodt (Grarodt) geb. von Gemmingen ¿ Bischof Dietrich von Worms (Wormbs), Konrad Kolb von Wartenberg, ¿Philipp von Bettendorffs Kinder und Enkel sowie Margarethe von Hanstein geb. von der Hauben ¿ erworben, um 1132 Gulden 3 Batzen 6 Pfennige grober Reichswährung verkauft hat. Der Verkäufer quittiert über die Kaufsumme und leistet Währschaft.
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Leonhard von Gemmingen zu Michelfeld (Michellueldt) bekundet, daß er dem Dietrich von und zu Gemmingen seinen näher beschriebenen Wald auf Gemminger Gemarkung, genannt der Pfraumenwalg, im Umfang von 66 ½ Morgen und 15 ¼ Kreuzruten (Anrainer: Dietrich von und zu Gemmingen, Wilhelm von Angelloch und Philipp von Neipperg), wie er diesen von den Eigentumserben der ¿Anna von Graerodt (Grarodt) geb. von Gemmingen ¿ Bischof Dietrich von Worms (Wormbs), Konrad Kolb von Wartenberg, ¿Philipp von Bettendorffs Kinder und Enkel sowie Margarethe von Hanstein geb. von der Hauben ¿ erworben, um 1132 Gulden 3 Batzen 6 Pfennige grober Reichswährung verkauft hat. Der Verkäufer quittiert über die Kaufsumme und leistet Währschaft.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Gemmingen-Gemmingen U 82
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Gemmingen-Gemmingen Archiv der Freiherren von Gemmingen-Gemmingen
Archiv der Freiherren von Gemmingen-Gemmingen >> Urkunden
1581 September 1 (uff Egidii, 1. September 1581)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Leonhard von Gemmingen zu Michelfeld
Empfänger: Dietrich von und zu Gemmingen
Siegler: Der Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel anhängend, beschädigt
Empfänger: Dietrich von und zu Gemmingen
Siegler: Der Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel anhängend, beschädigt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:12 MESZ