Beglaubigte Kopien von Urkunden und Akten des Belgischen Hauptarchivs Brüssel betr. Die Töpferei in Raeren aus dem Besitz des Kaplans Schmitz in Raeren.
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RW 1190, 53
RW 1190 Sammlung Hetjens, L. H.
Sammlung Hetjens, L. H. >> 2. Akten >> 2.3. Sammlungen Schuermanns und Schmitz
1619, 1732-1764
Enthaeltvermerke: 1)Die Erzherzöge Albert und Isabella erlassen und bestätigen eine Gewerbe- und Innungsordnung für die Töpfer in Raeren und Umgebung (wortgetreue Abschrift und hochdeutsche Übersetzung), 14.06.1619; 2)Wortlaut der Statuten für die Raerener Töpferinnung von 1619 (wörtliche Abschrift und hochdeutsche Übersetzung); 3)Die Statthalterin der Niederlande, Erzherzogin Maria Elisabeth, belegt alle eingeführten Steingut- und Töpfereiwaren mit einer Steuer, um den Handel mit Raerener Töpfen zu fördern und zu beleben (hochdt. Übersetzung),06.09.1732; 4)Der geheime Rat schlägt dem Generalgouverneur der Niederlande, Herzog Karl Alex von Lothringen vor, den Raerener Töpfern zu gestatten, die nötige Erde und Steine überall dort zu holen, wo es ihnen geeignet erscheine, und die Grundstücksbesitzer entsprechend zu entschädigen (wortgetreue franz. Abschrift und hochdeutsche Übersetzung), 28.01.1756; 4a) Erlaß der Brüsseler Regierung im Namen der Kaiserin Maria Theresia, indem den Raerener Töpfern die Erlaubnis erteilt wird, sich geeignetes Material gegen eine entsprechende Entschädigung der Besitzer nach Belieben zu beschaffen, 13.02.1756; 5)Der geheime Rat schlägt dem Generalgouverneur der Niederlande, Herzog Karl Alex von Lothringen vor, eine neue Gewerbe und Zunftordnung für die Raerener Töpfer zu erlassen, Dezember 1759; 6)Die Brüsseler Regierung erlässt im Namen der Kaiserin Maria Theresia eine neue Gewerbe- und Innungsordnung für die Raerener Töpfer, 09.01.1760; 7)Bericht der ”Inspektion der Manufakturen, Fabriken etc.“ über die Töpferei in Raeren und Umgebung aus dem Jahre 1764 (wörtl. franz. Abschrift und hochdeutsche Übersetzung); 8)Beschluß der Bank Walhorn, dass der in der Klosterstraße zu Eupen liegende Backofen wegen Feuergefahr außer Betrieb zu setzen ist, mit dem Zeugnis des Notars Menniken, dass dieser Beschluß vollzogen worden ist (schlechte Abschrift auf der herausgerissenen Seite eines Rechenheftes, nicht beglaubigt), 12.12.1747.
Hetjens, L. H.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:15 MESZ
Hierarchie
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