Dokumente für die Verhandlung gegen den Freiherrn von Gailing wegen verlorener Gefälle und Rechte
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Abt. Staatsarchiv Wertheim, R-H 9a Nr. 25
Lit. D Gefach 16 (6)
Nr. XI
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, R-H 9a Kellerei Nauses
Kellerei Nauses >> 6. Kameralia
1391, 1454, 1508-1789
Enthält u.a.: Auszüge aus der Schloß-Nauser Kellerei-Rechnung mit Beanstandungen und Erklärungen; Bericht in Sachen des Freiherrn Joseph Carl von Sickingen als Inhaber der Güter in Schloß-Nauses gegen den Freiherrn von Gailing als Inhaber der vormalig Gansischen Eigentümer des Kleinzehntes zu Nieder-Klingen; Verzeichnis der Mühlpacht des Müllers Peter Mohr, 1666-1683; Auszüge aus Lehensbriefe, die die Pfalzgrafen und Kurfürsten der Familie Gans und zuletzt dem Freiherrn Carl Anton von Sickingen verliehen haben, 1391-1736; Prozess zwischen Adam Gans von Otzberg und dem Erbbestandsmüller Seyfried von Umstadt, mit Urkundenkopien (1454-1614); Auszug aus dem Otzberger Amtsprotokoll vom 25.06.1709 über den streitigen Walddistrikt mit Hassenroth
1 Bü.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ