1618 Mai 27, Kopenhagen – Vor dem Notar Friedrich Wehreisen bestellt König Christian IV. von Dänemark für seinen Sohn, den Erbprinzen Friedrich, zu Procuratoren die Kanoniker zu Quakenbrück Bitter Vlogen [und] Peter Stroheschneider, den Kanoniker zu Quakenbrück Hilmar Voß, den Domvikar zu Osnabrück Reiner Hardement, den Vikar an St. Johann Johannes Kerkeringh. Sie werden eine Präbende oder ein Kanonikat, das am Dom zu Osnabrück vakant ist oder demnächst vakant wird, für den Friedrich annehmen und die dafür erforderlichen Eide leisten. – Zeugen: Oberkanzler Christian Frise, Denator Olav Rosensparr. – Original. Pergament mit Notarssiegel.
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1618 Mai 27, Kopenhagen – Vor dem Notar Friedrich Wehreisen bestellt König Christian IV. von Dänemark für seinen Sohn, den Erbprinzen Friedrich, zu Procuratoren die Kanoniker zu Quakenbrück Bitter Vlogen [und] Peter Stroheschneider, den Kanoniker zu Quakenbrück Hilmar Voß, den Domvikar zu Osnabrück Reiner Hardement, den Vikar an St. Johann Johannes Kerkeringh. Sie werden eine Präbende oder ein Kanonikat, das am Dom zu Osnabrück vakant ist oder demnächst vakant wird, für den Friedrich annehmen und die dafür erforderlichen Eide leisten. – Zeugen: Oberkanzler Christian Frise, Denator Olav Rosensparr. – Original. Pergament mit Notarssiegel.
BAOS U1 1618 Mai 27
C 10.1 U1 Domarchiv, Ma20, Jostes
U1 Domarchiv, Ma20, Jostes
27. Mai 1618
Urkunde
Friedrich Wehreisen, Notar
Friedrich, Prinz
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
18.12.2025, 09:22 MEZ