Kaiser Karl IV. gebietet, dass Schultheiß, Rat und Bürger von Nürnberg die obersten Forstmeister, dann die Förster, Zeidler und die übrigen Amtleute der Reichswälder bei Nürnberg zur Beobachtung aller Punkte und Artikel, die in dem zur Besserung und Haiung dieser Waldungen erlassenen königlichen Handvesten und Briefen enthalten sind, mahnen sollen; dass fürner die genannten Forstmeister, Förster und Zeidler an Fürreuten nicht mehr denn 200 Morgen innehaben, dann was sie von denselben 200 Morgen oder von andern zu den vorerwähnten Waldungen gehörigen Wiesen, Äckern und Rechten verkauft, vererbt oder sonstwie entfremdet haben, dem Reiche wieder erstatten, endlich ihre Ämter und Rechte, welche sie von dem Reiche in dem Walde haben, nicht verkaufen, versetzen, hingeben oder vertauschen sollen. - Siegler: der Aussteller.
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Kaiser Karl IV. gebietet, dass Schultheiß, Rat und Bürger von Nürnberg die obersten Forstmeister, dann die Förster, Zeidler und die übrigen Amtleute der Reichswälder bei Nürnberg zur Beobachtung aller Punkte und Artikel, die in dem zur Besserung und Haiung dieser Waldungen erlassenen königlichen Handvesten und Briefen enthalten sind, mahnen sollen; dass fürner die genannten Forstmeister, Förster und Zeidler an Fürreuten nicht mehr denn 200 Morgen innehaben, dann was sie von denselben 200 Morgen oder von andern zu den vorerwähnten Waldungen gehörigen Wiesen, Äckern und Rechten verkauft, vererbt oder sonstwie entfremdet haben, dem Reiche wieder erstatten, endlich ihre Ämter und Rechte, welche sie von dem Reiche in dem Walde haben, nicht verkaufen, versetzen, hingeben oder vertauschen sollen. - Siegler: der Aussteller.
Reichsstadt Nürnberg, Kaiserliche Privilegien, Urkunden 134
SS/C Nr. 32; BayHStA Reichsstadt Nürnberg Urkunden Nr. 1002
Reichsstadt Nürnberg, Kaiserliche Privilegien, Urkunden
Reichsstadt Nürnberg, Kaiserliche Privilegien, Urkunden >> Losungamt, 39 Laden >> Kaiserliche und Königliche Privilegien >> Karl IV. als Römischer Kaiser (Lade SS/C)
1358 Oktober 25
Urkunden
ger
Ausstellungsort: Prag
Literatur: Regesta Imperii VIII, 2860
Originaldatierung: Der geben ist ze Prag (1358) dez nehsten donerstages vor sand Symonis vnd Judas tag.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1358
Monat: 10
Tag: 25
Äußere Beschreibung: Ausf., dt., Perg. mit an Pressel anh. Sg. (besch., mit Rücksg. von rotem Wachs).
Literatur: Regesta Imperii VIII, 2860
Originaldatierung: Der geben ist ze Prag (1358) dez nehsten donerstages vor sand Symonis vnd Judas tag.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1358
Monat: 10
Tag: 25
Äußere Beschreibung: Ausf., dt., Perg. mit an Pressel anh. Sg. (besch., mit Rücksg. von rotem Wachs).
Kopiert im A. Schwb. f. LXX sub SS/C Nr. 29.
Karl IV., Kaiser
Nürnberg, Wald
Nürnberg, Schultheißenamt- und -gericht
Nürnberg, Zeidelwesen
Prag (tsch. Praha, Tschechien), Ausstellungsort
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:52 MESZ
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