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4KG 044B Wolfersweiler, 2
4KG 044B Wolfersweiler Wolfersweiler
Wolfersweiler >> 0 Kirchengemeinde und Verfassung >> 00 Allgemeines
1586
Enthält: Copia Wolfersweiler Pfarr-Weissthum aus dem Jahre 1586 gefertigt am 11. Februar 1778 In dem Namen Gottes Amen Inhalt: Zunächst Namen der Beteiligten Erschienen sind elf Zensoren des Kirchspiels Wolfersweiler 1. Velten Lauer, Nohfelden 2. Hassen Petgen, Assweiler 3. Heimen Hans, Steinberg 4. Claus Stephan, Eitzweiler 5. Hans Römer zu Wallhausen 6. Cariuc Claus zu Wolfersweiler 7. Wendel Goeltzerachter (heute Gelzenleuchter) aus Hahnweiler 8. Emich zu Gimbweiler 9. Weiss Hassen Peter von Hirstein 10. Joachim Junker von Hirstein Cöll Jacob ist damals nicht erschienen, weil er an diesem Tage „nit einheimisch“ (zu Hause) war. Zur Verhandlung stehen folgende Fragen: 1. Die erste Frage, wer die Collatur zu Wolfersweiler einem Pfarrer daselbst zu sagen oder zu präsentieren habe 2. Zum andern, wer das Corpus oder Bauch der Kirchen bauen und im Bau zu erhalten schuldig sei 3. Zum dritten, wer den Thurm und Ringmauer um die Kirche ... handhaben, bauen und erhalten soll 4. Zum vierten, wer den Chor handhaben soll 5. Zum fünften, wer das Pfarrhaus handhaben, bauen und erhalten soll 6. Zum sechsten, wer die Neben-Gebäu des Pfarrhauses als Scheuer, Stall bauen und erhalten soll 7. Zum siebenden, wer die Ornata in der Kirche als Bücher, Altartücher und was zu den Sakramenten gehörig bestallen soll 8. Zum achten, wer was sonsten und Dieners der Kirche alte Gerechtigkeit und Gefälle sei, auch was der Glöckner dem Pfarrer zu leisten schuldig ist Nach weiteren drei oder vier Fragen folgen die Weisungen. Das Pfarrweistum von Wolfersweiler ist bearbeitet und veröffentlicht in den Mitteilungen für Heimatkunde im Landesteil Birkenfeld Nr. 2 (10) 1936
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:20 MEZ