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Polen

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Bundesarchiv
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Objekt beim Datenpartner
BArch R 901/61150
BArch R 901 Auswärtiges Amt
Auswärtiges Amt >> R 901 Auswärtiges Amt, Politische Abteilung [1936-1945] >> Länder >> Polen
Mai 1936 - Jan. 1942
Enthält:
Festsetzung einer Demarkationslinie im Olsa-Gebiet zwischen Deutschland und Polen für den Fall eines deutschen militärischen Übergriffs auf die Tschechoslowakei; dabei: Schr. des OKW vom 26. Sept. 1938 (37) mit zwei Karten l:300 000 (38). - Modalitäten einer deutsch-polnischen Grenzbegehung gemäß Art. 13 des deutsch-polnischen Abkommens vom 27. Jan. 1926. Entlassung von polnischen Arbeitern in Oberschlesien, juristische Folgen; dabei: Ber. des Oberlandespräsidenten vom 9. Sept. 1937 über Bindung des Gerichts an politische Werturteile von Parteidienststellen (8 - 13). - Beabsichtigte Verhaftung von Führern der Polnischen Minderheiten in Deutschland im Falle der Mobilmachung. - Ausweisung von Polen aus Grenzgebieten; dabei: Verordnung des Reichsministeriums des Innern vom 24. Dez. 1938 über Ermächtigung der Regierungspräsidenten in Gumbinnen, Allenstein, Marienwerder, Köslin, Schneidemühl, Frankfurt/Oder, Liegnitz, Breslau und Oppeln zum Erl. von Aufenthaltsverboten (68 - 69); Erl. des Reichsministeriums des Innern vom 11. Nov. 1938 (72 - 73); Privatschr. des deutschen Bot. in Warschau, von Moltke, an V.L.R. Dr. Schliep vom 10. Jan. 1939 (74 - 75) und Antwort vom 11. Jan. 1939 über o.g. und andere Fragen (76). - Deutsche Spionage und Diversionstätigkeit in Polen, u. a. Verhaftung von Deutschen, v. a. Fall Jäger; politische Beurteilung deutscher Flüchtlinge aus Polen; dabei: Ber. der deutschen Botsch. in Warschau vom 18. Aug. 1939 (182), Aufz. des V.L.R. Dr. Schliep vom 21. Aug. 1939 über "Maßnahmen zum Schutz der Reichsdeutschen in Polen für den Ernstfall" (184 - 186; 188 - 190) mit Bemerkungen (216); Aufz. des deutschen Bot. in Warschau, von Moltke, vom 19. Aug. 1939 (137; 191). - Nachrichten über polnische Mobilmachungsveranstaltung in Danzig. - Schriftwechsel mit dem OKW über: Überführung von Oderbrücken in deutschen Besitz, Aufhebung des deutsch-polnischen Abkommens über Tiefen Friedrichsstollen zur unmittelbaren Vorbereitung eines Angriffskrieges. - Erl. Hitlers vom 2. Juli 1938 über Übertragung der "Volkstunis- und Grenzlandfragen" auf die Volksdeutsche Mittelstelle.
Schriftwechsel zwischen dem AA und verschiedenen deutschen Missionen, v. a. der deutschen Botsch. in Warschau, über die Entwicklung des deutsch-polnischen Verhältnisses vor Ausbruch des zweiten Weltkrieges und Sprachregelung; dabei: Erl. vom 29. März 1939 über Bespr. zwischen Ribbentrop und dem polnischen Bot. in Berlin, Lipski (113 - 114); Ber. der deutschen Botsch. in Warschau vom 29. März 1939 (116 - 117); Erl. vom 11. Apr. 1939 (129 - 130; 132 - 133). - Erl. an deutsche Botsch. in Moskau vom 29. Aug. 1939 (210); Erl. an deutsche Botsch. in Rom vom 29. Aug. 1939 (211). - Haltung der Sowjetunion, v. a. sowjetisch-englisches Paktverhältnis; dabei: Ber. der deutschen Botsch. in Paris vom 7. Juli 1939 (152, 153); Ber. der deutschen Botsch. in Moskau vom 15. Juli 1939 (171 - 172; 173 - 176). - Haltung Frankreichs; dabei: Notiz des französischen Außenministeriums vom 1. Juli 1939 (144 - 145; 164 - 165); Ber.'e der deutschen Botsch. in Paris vom 2. Juli 1939 (146 - 147) und 30. Aug. 1939 (218). - Haltung Englands; dabei: Erl. vom 27. Aug. 1939 über Empfang des britischen Bot. in Berlin, Henderson, bei Hitler (203 - 204); Erl. vom 30. Aug. 1939 (213 - 215). - Italienische Intervention: Erl. vom 2. Sept. 1939 (219 - 220). - Haltung Deutschlands gegenüber Litauen; dabei: Erl. der deutschen Gssch. in Kowno vom 29. Aug. 1939 (208 - 209). - Abberufung des Bot von Moltke aus Warschau, Aug. 1939.
Übersendung von Originaldokumenten der belgisch-polnischen Generalstabsverhandlungen, Dez. 1939.
Liquidierung der polnischen Gssch. in Sofia. - Übernahme der Archive und Einrichtungen der polnischen Vertretungen in Italien, Ungarn und Rumänien. - Nachrichten über Benutzung des Senders Toulouse durch den polnischen Gs. in Madrid.
Polnisch-sowjetische Vereinbarung; Reise des Ministerpräsidenten der polnischen Exilregierung, Gen. Sikorski, nach der UdSSR; dabei: Aufz. vom 10. Dez. 1941 (239 - 249) und 30. Juli 1941 (251 - 252); Wortlaut der gemeinsamen Erklärung der Regierungen (253 - 254).
Erl. des Generalgouverneurs Frank vom 3. Okt. 1941 über die neue Grenzziehung zwischen den Distrikten Galizien und Lublin.
Auswärtiges Amt (AA), 1867-1945
Akte
deutsch
Ausgel. an das AA im März 2000

Angaben zum entzogenen Vermögen

Weitere Angaben

BZK-Nr.

Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.

Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.

Delikt nach NS-Justiz

Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).

Verfolgungsgrund

Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.

Rolle im Verfahren

„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.

Suche im Archivportal-D

Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.

Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund

Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Objekt in der Deutschen Digitalen Bibliothek
24.04.2026, 12:54 MESZ
Bundesarchiv
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Objekt beim Datenpartner

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