Wilhelm Brandis, Rentmeister zu Werl (Werll), und seine Frau Anna bekunden, ihnen hätten der Propst Johan Sundagh, die Priorin Marien Schungels, die Subpriorin Bilien Karthus, die Kellnerin Elsen Vogts, die Küsterin Hilbrecht Fridags und der Konvent zu Oelinghausen (Oilinckhausen) eine Heuwiese in der Größe von fünf Morgen, die in ihrer Wiese zu Flerke (Flercke) gelegen sind gegen den Flerker Baum unter dem Kampe, den die Benedicten von ihnen in Gewinn haben, abgetreten. Dafür hätten sie dem Kloster 100 gangbare Taler bezahlt. Das Kloster kann die Wiese jährlich zu Pfingsten bzw. acht Tage davor oder danach mit diesen 100 Talern wieder einlösen, wenn die Einlösung ein halbes Jahr vorher angekündigt ist. Siegelankündigung des Rentmeisters. Gegeben 1554 Mai 7 (am maintagh nach Exaudi).
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Wilhelm Brandis, Rentmeister zu Werl (Werll), und seine Frau Anna bekunden, ihnen hätten der Propst Johan Sundagh, die Priorin Marien Schungels, die Subpriorin Bilien Karthus, die Kellnerin Elsen Vogts, die Küsterin Hilbrecht Fridags und der Konvent zu Oelinghausen (Oilinckhausen) eine Heuwiese in der Größe von fünf Morgen, die in ihrer Wiese zu Flerke (Flercke) gelegen sind gegen den Flerker Baum unter dem Kampe, den die Benedicten von ihnen in Gewinn haben, abgetreten. Dafür hätten sie dem Kloster 100 gangbare Taler bezahlt. Das Kloster kann die Wiese jährlich zu Pfingsten bzw. acht Tage davor oder danach mit diesen 100 Talern wieder einlösen, wenn die Einlösung ein halbes Jahr vorher angekündigt ist. Siegelankündigung des Rentmeisters. Gegeben 1554 Mai 7 (am maintagh nach Exaudi).
A 118u, 768
A 118u Kloster Oelinghausen - Urkunden
Kloster Oelinghausen - Urkunden >> 13. 1551 bis 1600
1554 Mai 07
Vermerke: Ausf., Perg., niederdeutsch, Siegel des Rentmeisters anhängend; Abschrift im Kopiar (Mscr. VII 5727) S. 296 Rückseite
Urkunde
Digitalisat vorhanden: Original für die Nutzung gesperrt. Digitalisat vorhanden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:43 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.1. Kölnisches Westfalen (A) (Tektonik)
- 1.1.1. Herzogtum Westfalen (Tektonik)
- 1.1.1.2. Stifte und Klöster (Tektonik)
- Kloster Oelinghausen (Tektonik)
- Kloster Oelinghausen / Urkunden (Bestand)
- 13. 1551 bis 1600 (Gliederung)