Graf Christoph von Stolberg, Dompropst zu Halberstadt, urkundet: nachdem ihm sein Bruder, Graf Ludwig, auf sein Bitten gestattet hat, 6000 fl. auf das Amt Butzbach aufzunehmen, das schon anderweitig belastet und auch das Wittum der Gräfin Walburga ist, verspricht er für den Fall, dass Graf Ludwig vor seiner Gemahlin sterben würde, die Belastungen des Amtes Butzbach in Höhe von 25-26 fl. abzulösen.
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Graf Christoph von Stolberg, Dompropst zu Halberstadt, urkundet: nachdem ihm sein Bruder, Graf Ludwig, auf sein Bitten gestattet hat, 6000 fl. auf das Amt Butzbach aufzunehmen, das schon anderweitig belastet und auch das Wittum der Gräfin Walburga ist, verspricht er für den Fall, dass Graf Ludwig vor seiner Gemahlin sterben würde, die Belastungen des Amtes Butzbach in Höhe von 25-26 fl. abzulösen.
Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 100 U 1571 Aug. 3
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 100 Urkunden, Nachträge (UN)
Urkunden, Nachträge (UN) >> 9. 1551-1598
1571 August 3
Urkunden
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 7 Siegel, alle Holzkapseln ab
Vermerke: Rückvermerk; Eigenh. Unterschriften der Siegler
Besonderheiten: Mäusefraß mit leichtem Textverlust
Siegelbeschreibung: 7 Siegel, alle Holzkapseln ab
Vermerke: Rückvermerk; Eigenh. Unterschriften der Siegler
Besonderheiten: Mäusefraß mit leichtem Textverlust
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:22 MEZ
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