Hans Rieter der Jünger, Bürger zu Nuremberg, vermacht im Fall seines Todes seinem Vater und seinen Geschwistern alle seine Lehen, Barschaft und Habe, seiner ehelichen Wirtin Elspet aber für ihre beiden Zuschätze 2300 fl, den Hausrat, ihre kleynede vnd trinkfaß und anderes mehr, 100 fl für seine armen Freunde und weitere 50 fl, wie er bestimmt habe. - Zeugen: Herr Hans Waybler und Herr Stephan Schuler. - Siegler: die Stadt Nüremberg.
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Hans Rieter der Jünger, Bürger zu Nuremberg, vermacht im Fall seines Todes seinem Vater und seinen Geschwistern alle seine Lehen, Barschaft und Habe, seiner ehelichen Wirtin Elspet aber für ihre beiden Zuschätze 2300 fl, den Hausrat, ihre kleynede vnd trinkfaß und anderes mehr, 100 fl für seine armen Freunde und weitere 50 fl, wie er bestimmt habe. - Zeugen: Herr Hans Waybler und Herr Stephan Schuler. - Siegler: die Stadt Nüremberg.
StAN Rst. Nürnberg, Rietersche Stiftungsverwaltung, Urkunden 1
Nr. 382
13 Reichsstadt Nürnberg, Rietersche Stiftungsverwaltung, Urkunden
Reichsstadt Nürnberg, Rietersche Stiftungsverwaltung, Urkunden >> Reichsstadt Nürnberg >> D. Kirchen, Klöster, Stiftungen und Stiftungsverwaltungen (reichsstädtischer Zeit) >> Rietersche Stiftung >> I. Rietersche Familie
1406 August 27
Nürnberg, Reichsstadt, Rietersche Stiftungsverwaltung
Ausf., dt., Perg. (22cm x 35cm, Plica 5cm), geringer Siegelrest an Pressel anhängend. - Dabei Abschrift (16. Jh.), Papier.
Urkunden
deutsch
Originaldatierung: Geben am freytag vor sant Egidien tag (1406).
Rieter, Johann
Rieter, Elisabeth
Waybler, Johann
Schuler, Stephan
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:52 MESZ
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