Forstamt Böblingen (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 553
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Altwürttembergisches Archiv >> Forstämter, Hüttenwerke, Salinen und Gestüt >> Forstämter
(1514-) 1669-1806 (1844)
1. Vorbemerkung von 1954: Entstehung und Geschichte des Böblinger Forsts sind im Zusammenhang noch nicht untersucht;(1) einiges findet sich darüber in Viktor Ernsts Oberamtsbeschreibung Leonberg, (2). Auflage, Bd. 1, S. 399 ff. Georgiis Württembergisches Dienerbuch2 nennt Forstmeister zu Böblingen seit 1484. 1746 wurden die drei Huten des aus Ersparnisgründen aufgehobenen Stuttgarter Forsts dem Böblinger Forst zugeteilt. 1772 kamen die drei Huten des Stuttgarter Forsts dann vom Forstamt Böblingen zum Forstamt Leonberg. 1758 bis 1772 gehörte auch die Hut Magstadt-Warmbronn des Böblinger Forsts zum Leonberger Forst. Der bis zum Ende der Herzogszeit bestehende Böblinger Forst hatte acht bis neun, während der Vergrößerung durch den Stuttgarter Forst elf Huten. Der Bestand A 553 (Akten des altwürtt. Forstamts Böblingen) umfaßt 55 Büschel in 0,5 lfd. m.(3) Er enthält demnach nur noch trümmerhafte Reste der einstigen Forstamtsregistratur. Weitere Archivalien gleicher Provenienz befinden sich in den Selekten: A 299 (Weltliche Forstlagerbücher) im Hauptstaatsarchiv(4), A 302 (Ältere Rechnungen) im Staatsarchiv Ludwigsburg.(5) Befehls- und Berichtskonzeptbücher sowie Amtsprotokolle des Forstamts Böblingen liegen in den Selekten A 305 und A 308(6) bis jetzt nicht vor. Ludwigsburg, 3. Mai 1954 Dr. W. Grube (1) Vgl. jetzt Rudolf Kieß, Die Rolle der Forsten im Aufbau des württembergischen Territoriums bis ins 16. Jahrhundert, Stuttgart 1958; Dorothea Hauff, Zur Geschichte der Forstgesetzgebung und Forstorganisation des Herzogtums Württemberg im 16. Jahrhundert, Stuttgart 1977, und Wilfried Ott, Die Entwicklung der Forstorganisation in Württemberg seit 1803, Stuttgart 1979 (2) Fürstlich Württembergisch Dienerbuch vom IX. bis zum XIX. Jahrhundert, herausgegeben von Eberhard Emil v. Georgii-Georgenau, Stuttgart 1877; vgl. auch Neues Württembergisches Dienerbuch, bearbeitet von Walther Pfeilsticker, Bd. 1-3, Stuttgart 1957-1974 (3) Jetzt 58 Büschel (Bü 1-53 und Bü 5a, 6a, 20a, 20b, 24a) in 0,6 lfd. m (4) Jetzt H 107 Forstlagerbücher (5) Jetzt A 302 Weltliche Ämterrechnungen im Hauptstaatsarchiv. Die Betreffe "Forst, Wald und Jagd" finden sich ebd. in folgenden Beständen: A 8 Kabinett: Herzog Karl Eugen; A 16 Kabinett: Hof- und Finanzverwaltung; A 59 Forstsachen; A 202 Geheimer Rat: Akten; A 211 Oberrat: Allgemeine Akten ("Generalakten"); A 227 Oberrat: Forst, Wald und Jagd; A 248 Rentkammer: Generalakten; A 282 Kirchenrat: Verschlossene Registratur; A 284 Kirchenrat: Ämterregistratur; A 286a Kirchenrat: Holzberichte (vgl. die Übersicht über die Bestände des Hauptstaatsarchivs Stuttgart, Altwürttembergisches Archiv (A-Bestände), 2. erweiterte Auflage, bearbeitet von Hans-Martin Maurer, Stephan Molitor und Peter Rückert, Stuttgart 1999) (6) Der Bestand A 308 (im Hauptstaatsarchiv) trägt jetzt die Signatur bzw. den Titel A 307 Amtsprotokolle der Forstämter
2. Vorbemerkung von 2004: Im Rahmen des Retrokonversionsprojektes wurde das vorliegende Repertorium A 553 im März 2004 durch den Praktikanten Marcus Schönewald unter Anwendung des Computerprogramms Midosa 95 neu aufgenommen. Dabei hat die Unterzeichnete die Vorbemerkung von 1954 durch die Anmerkungen Nr. 1-6 ergänzt. Das seitherige Findbuch von E. Bauer wurde in den Bestand A 605 Ältere Repertorien eingeordnet. Der Bestand A 553 umfaßt weiterhin 58 Büschel (Bü 1-53 und Bü 5a, 6a, 20a, 20b und 24a, s. vorne) im Umfang von 0,6 lfd. m. Bü 24a ist dabei 1998 vom Staatsarchiv Sigmaringen mit Tgb.Nr. 3154, Az. 7511.6 (Vorsignatur: Wü 161/67) abgegeben worden. Stuttgart, im März 2004 Christine Bührlen-Grabinger
2. Vorbemerkung von 2004: Im Rahmen des Retrokonversionsprojektes wurde das vorliegende Repertorium A 553 im März 2004 durch den Praktikanten Marcus Schönewald unter Anwendung des Computerprogramms Midosa 95 neu aufgenommen. Dabei hat die Unterzeichnete die Vorbemerkung von 1954 durch die Anmerkungen Nr. 1-6 ergänzt. Das seitherige Findbuch von E. Bauer wurde in den Bestand A 605 Ältere Repertorien eingeordnet. Der Bestand A 553 umfaßt weiterhin 58 Büschel (Bü 1-53 und Bü 5a, 6a, 20a, 20b und 24a, s. vorne) im Umfang von 0,6 lfd. m. Bü 24a ist dabei 1998 vom Staatsarchiv Sigmaringen mit Tgb.Nr. 3154, Az. 7511.6 (Vorsignatur: Wü 161/67) abgegeben worden. Stuttgart, im März 2004 Christine Bührlen-Grabinger
58 Büschel (Bü 1-53 und Bü 5a, 6a, 20a, 20b und 24a)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:39 MEZ