Mainz, 1588.01.04. (Richter Zimmermann). Die Vormünder (die B. Ulrich Munzer und Wolf Beck) der Kinder Heinrich Engels + verkaufen dem B. und Schuster Meister Hans Steiner das Eckhaus zur Rosenau, uff dem Brand, oben an Emanuel Rembling, unten an der Straße, mit allen Lasten. Kaufpreis: 635 fl., die auf Weihnachten 1586 zahlbar gewesen wären. Wegen Nichtzahlung ist die Übergabe bisher unterblieben. Der Käufer soll nunmehr wegen des Verzugs 666 fl. zahlen; davon übernimmt er 300 fl. gegenüber den Erben Jakob Schollen und seiner Frau Helena (als Gläubiger der Pflegekinder), zu zahlen oder zu verzinsen; der Rest - 366 fl. - ist nunmehr bar bezahlt. Z.: Wilhelm Schreyner, Goldschmied, und Mathis Haub, Schneider. Zustimmung des Kämmerers (Wildberg). (Randvermerk: Publiziert 18.1.1588).
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Mainz, 1588.01.04. (Richter Zimmermann). Die Vormünder (die B. Ulrich Munzer und Wolf Beck) der Kinder Heinrich Engels + verkaufen dem B. und Schuster Meister Hans Steiner das Eckhaus zur Rosenau, uff dem Brand, oben an Emanuel Rembling, unten an der Straße, mit allen Lasten. Kaufpreis: 635 fl., die auf Weihnachten 1586 zahlbar gewesen wären. Wegen Nichtzahlung ist die Übergabe bisher unterblieben. Der Käufer soll nunmehr wegen des Verzugs 666 fl. zahlen; davon übernimmt er 300 fl. gegenüber den Erben Jakob Schollen und seiner Frau Helena (als Gläubiger der Pflegekinder), zu zahlen oder zu verzinsen; der Rest - 366 fl. - ist nunmehr bar bezahlt. Z.: Wilhelm Schreyner, Goldschmied, und Mathis Haub, Schneider. Zustimmung des Kämmerers (Wildberg). (Randvermerk: Publiziert 18.1.1588).
U / 1588 Januar 4 (in 5 / 12)
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden, Kopialüberlieferung Bestand 5 (Stadtgericht)
04.01.1588
Stadtgericht Mainz
In 5 / 12, fol. 155 r.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:32 MESZ