Lorentz Seutter von und zum Letzen bestimmt, daß seinem Sohn Hannß Erhardt Seutter bei der künftigen Erbteilung das Gut zu Schelldorff, "in der Höll" genannt, zu dem Wert angeschlagen werden soll, um den es gekauft worden ist. Die dort und in Letzen befindliche Fahrnis soll Hannß Erhardt zum Voraus erhalten. - S 1: Aussteller, S 2: (wegen Blindheit des Ausstellers): Christoph Schwartz, Dr.iur.utr., S 3-9: Zeugen - "... auf meinem schlosß Letzen, den achten Octobris newen unnd achtundzwainzigisten September alten calenders" 1629.
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Lorentz Seutter von und zum Letzen bestimmt, daß seinem Sohn Hannß Erhardt Seutter bei der künftigen Erbteilung das Gut zu Schelldorff, "in der Höll" genannt, zu dem Wert angeschlagen werden soll, um den es gekauft worden ist. Die dort und in Letzen befindliche Fahrnis soll Hannß Erhardt zum Voraus erhalten. - S 1: Aussteller, S 2: (wegen Blindheit des Ausstellers): Christoph Schwartz, Dr.iur.utr., S 3-9: Zeugen - "... auf meinem schlosß Letzen, den achten Octobris newen unnd achtundzwainzigisten September alten calenders" 1629.
StAA, Fürststift Kempten Urkunden 6528
BayHStA, Personenselekt Cart. 407
Fürststift Kempten Urkunden
Fürststift Kempten Urkunden >> Fürststift Kempten Urkunden
1629
Fürststift Kempten, Archiv
Orig., Perg. (Libell, 3 Bl.), Petschaften aus rotem Wachs in Holzkapseln an gelben Seidenfäden, Unterschriften des Sieglers 2 und der Zeugen Johannes Ebersperg, Mathias Neckher, Martin Gufer, Joannes Udalricus Schwartzius, Udalricus Mayr, Christian Grotz und Conrat Sailler
Urkunden
deutsch
Registratursignatur/AZ: Kasten: 179; Lade: B; Nummer: 10; Zus.: 1
Seuter v. Lötzen, Lorenz
Seuter v. Lötzen, Johann Erhard
Schwarz, Christoph, Dr.iur.utr.
Ebersberg, Johann
Necker, Matthias
Gufer, Martin
Schwarz, Hans Ulrich
Mayr, Ulrich [in Kempten]
Grotz, Christian
Sailer, Konrad
Hehle (Stadt Kempten)
Letten, Pfarrei St. Mang (Stadt Kempten)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
30.04.2025, 08:56 MESZ