Klagesache von Bürgermeister und Hauptleuten des Alten Landes für sich und namens der sämtlichen Einwohner gegen Bürgermeister und Rat der Stadt Buxtehude wegen geforderter Kontributionsfreiheit von ihren Kirchenländereien im Alten Land
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Rep. 5a, Nr. 2610
Rep. 5a Fach 166 Nr. 16b
NLA ST, Rep. 5a Schwedisches Regierungsarchiv
Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 15 Kontribution
1665-1674
Enthält: Aktenstücke in der Klagesache von 1665 bis 1674, darunter: Gesuche, Regierungsbescheide, Schriftsätze der Kläger, auch des Landschreibers Johannes Pahlen namens des Alten Landes, Verhandlungsprotokolle, Regierungsurteil vom 13. Februar 1668, mit nachfolgender Appellationseingabe der Kläger, Protokoll über Ablegung des Appellationseides, sowie Schriftsätze im Beweisführungsverfahren der Kläger nach Bestätigung des erstinstanzlichen Urteils durch das Tribunal; Appellationseingabe der Bekl. auf den Zwischenbescheid der Regierung vom 18. August 1670 und Gegenschrift vom Januar 1672, auch Schriftsätze wegen militärischer Exekution gegen die Pächter der Stadt Buxtehude im Alten Land von 1674 (mit Anlagen, u.a.: Auszüge aus Beschreibungen des Alten Landes von 1637 und 1645, Regierungsbescheid vom 25. Juli 1661 wegen Verteilung des Kontributionsanteils der Buxtehuder Kirchenländereien auf das Alte Land, Verzeichnis der Kontributionsrückstände von den Kirchenländereien, Pachtbrief zwischen den Vorstehern der Unser Lieben Frauen-Kapelle in Buxtehude und Cordt Steer sowie Peter Berends von 1641/43, Schreiben der Stadt Buxtehude an die Gräfen des Alten Landes, Johann von Düring und Nicolaus von Dehmel, von 1629 wegen kaiserlicher Schutzbriefe für die Buxtehuder Höfe im Alten Land, Pachtbrief zwischen Vikar und Predigern zu St. Petri in Buxtehude und Johann Beye zu Jork von 1650, Schreiben der Stadt Buxtehude an den Gräfen Matthäus von Haren vom April 1645, Exekutionsmandat des Kaisers Rudolf von 1607 in der Klagesache Buxtehudes gegen die Gräfen des Alten Landes, erzbischöfliches Mandat an die Gräfen von 1580, Tribunalsurteil vom 25. Januar 1669)
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1580
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1661
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1661
siehe auch Rep. 5a Nr. 2604 (http://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v7951383), Rep. 28 Nr. 10 (http://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v1194591) und Nr. 1707 (http://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v1194701)
Kontribution, Bremen-Verden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ
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