Jagstheim, Herrschaft (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 100 d
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Neuwürttembergische Bestände vor 1803 bzw. vor 1806/10 >> Weltliche Herrschaften >> Sonstige weltliche Herrschaften
1345-1844
Überlieferungsgeschichte
Die Herrschaft Jagstheim war seit 1288 im Besitz der Zehe und ging im Jahr 1464 an die Herren von Ellrichshausen über, in deren Besitz sie bis zum Übergang an Württemberg blieb. Sie war zum größten Teil Lehen der Grafen von Hohenlohe, der Schenken von Limpurg, des Stifts Comburg, der Grafen von Öttingen, des Bistums Eichstätt und des Reichs. Die Archivalien dieses Bestands wurden von K. O. Müller im Jahr 1940 aus dem 1939 an das Hauptstaatsarchiv Stuttgart übergebenen Archiv der Freiherrn von Ellrichshausen herausgelöst. Im Jahr 1969 kamen sie im Zuge der Beständebereinigung zwischen dem Hauptstaatsarchiv Stuttgart und dem Staatsarchiv Ludwigsburg nach Ludwigsburg. Die Lagerbücher befinden sich beim Bestand H 180 des Hauptstaatsarchivs Stuttgart.
Inhalt und Bewertung
Die Archivalien betreffen in größerem Umfang Lehensverhältnisse, ferner Beziehungen zum Ritterkanton Odenwald, Besitzverhältnisse innerhalb der Herrschaft, Kriegssachen, schließlich Gerichts-, Amts-, Straf-, Finanz-, Pfarrei-, Schul-, sowie Forst- und Jagdangelegenheiten.
Die Herrschaft Jagstheim war seit 1288 im Besitz der Zehe und ging im Jahr 1464 an die Herren von Ellrichshausen über, in deren Besitz sie bis zum Übergang an Württemberg blieb. Sie war zum größten Teil Lehen der Grafen von Hohenlohe, der Schenken von Limpurg, des Stifts Comburg, der Grafen von Öttingen, des Bistums Eichstätt und des Reichs. Die Archivalien dieses Bestands wurden von K. O. Müller im Jahr 1940 aus dem 1939 an das Hauptstaatsarchiv Stuttgart übergebenen Archiv der Freiherrn von Ellrichshausen herausgelöst. Im Jahr 1969 kamen sie im Zuge der Beständebereinigung zwischen dem Hauptstaatsarchiv Stuttgart und dem Staatsarchiv Ludwigsburg nach Ludwigsburg. Die Lagerbücher befinden sich beim Bestand H 180 des Hauptstaatsarchivs Stuttgart.
Inhalt und Bewertung
Die Archivalien betreffen in größerem Umfang Lehensverhältnisse, ferner Beziehungen zum Ritterkanton Odenwald, Besitzverhältnisse innerhalb der Herrschaft, Kriegssachen, schließlich Gerichts-, Amts-, Straf-, Finanz-, Pfarrei-, Schul-, sowie Forst- und Jagdangelegenheiten.
178 Urkunden, 459 Büschel, 25 Bände (10,8 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ