Korrespondenz von Adolf von Hatzfeld an Carl Enders
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TNL Enders, HHI.2010.1000.134
HHI.TNLENDERS Teilnachlass Carl Enders
Teilnachlass Carl Enders >> Archivalie – Korrespondenz
1930
Godesberg, den 4.10.1930:
H. lädt Enders zur vierten Zusammenkunft des "Bundes Rheinischer Dichter" in Duisburg ein, in deren Mittelpunkt die "Darstellung von Dichtung im Industriegebiet" und die "Stellungnahme zu kulturpolitischen Fragen" stehen werde. Herbert Eulenberg spreche zu "Theaterfragen", Alfons Paquet über den "Sinn eines Bundes". Wilhelm Vershofen halte einen Vortrag über "Die Wende der Zeit", Rene Schickele rede über "Das Erlebnis der Grenze". Rudolf G. Binding, er selbst, Reinhard Goering und Heinrich Lersch läsen aus ihren Dichtungen vor. Außerdem werde Gelegenheit zur Besichtigung von Industriewerken und Gruben der Stadt Duisburg geboten.
aus: Horstmann, Christina: Die Literarhistorische Gesellschaft Bonn im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Dargestellt am Briefnachlaß von Carl Enders, Bonn, Bouvier, 1987
H. lädt Enders zur vierten Zusammenkunft des "Bundes Rheinischer Dichter" in Duisburg ein, in deren Mittelpunkt die "Darstellung von Dichtung im Industriegebiet" und die "Stellungnahme zu kulturpolitischen Fragen" stehen werde. Herbert Eulenberg spreche zu "Theaterfragen", Alfons Paquet über den "Sinn eines Bundes". Wilhelm Vershofen halte einen Vortrag über "Die Wende der Zeit", Rene Schickele rede über "Das Erlebnis der Grenze". Rudolf G. Binding, er selbst, Reinhard Goering und Heinrich Lersch läsen aus ihren Dichtungen vor. Außerdem werde Gelegenheit zur Besichtigung von Industriewerken und Gruben der Stadt Duisburg geboten.
aus: Horstmann, Christina: Die Literarhistorische Gesellschaft Bonn im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Dargestellt am Briefnachlaß von Carl Enders, Bonn, Bouvier, 1987
2 maschinenschriftliche Briefe mit eigenhändiger Unterschrift ; 1 maschinenschriftliche Postkarte mit eigenhändiger Unterschrift
Archivalie – Korrespondenz
Deutsch
Bad Godesberg - Absendeort
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.11.2025, 11:59 MEZ