Lippischer Adel (Bestand)
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L 52
Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Archivtektonik) >> 1. Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe >> 1.1. Land Lippe (bis 1947) >> 1.1.2. Verwaltung, Justiz >> 1.1.2.2. Allgemeine und innere Verwaltung >> 1.1.2.2.1. Zentrale Verwaltung
1366-1826
Familien- und Konfessionsverhältnisse, Bedienstete, Güter, Lehen, Steuern, Gerichtsbarkeit, Verbrechen, Hofdienst u. a. adliger Familien (320, alphabetisch geordnet).
Bestandsgeschichte: Von Johann Ludwig Knoch 1790 zusammengestellter Pertinenzbestand.
Form und Inhalt: L 52 Adel
Der vorliegende Bestand umfasst 228 Verzeichnungseinheiten in 59 Kartons mit einer Laufzeit von der Mitte des 14. Jahrhunderts (darin einige spätmal. Originalpapierurkunden!) bis zum Anfang des 20.Jahrhunderts, wobei der Überlieferungsschwerpunkt im 16.-18. Jahrhundert liegt.
Er ist ein typischer Knochscher Pertinenzbestand, über den der Verfasser im April 1790 in seinem kurzen Vorwort kritisch-charakterisierend ausführte:
"Eine so weitläufige Registratur über dieses Hauptrubrum, der Personal adlichen objecta, auszufertigen, hätte wohl gar unterlassen werden können, wo nicht dieselbe in eine Alphabetische Ordnung zu bringen wäre gemüssiget gewesen: Weilen aber dennoch hin und wieder einige nutzbar Materien darunter fande, welche ohne diese Arbeit, auch in Local- und Realgegenständen schwerlich ausfündig gemacht werden können, besonders bey genealogischen Arbeiten adlicher Familien und deren Ahnen annoch wohl zu gebrauchen, so ist dieses die Ursache, warum gegenwärtiges Volumen in aller Kürtze zusammen getragen."
So bietet der Bestand zahlreiche Informationen v.a. zum regionalen Adel in lippischen Diensten, seine familiären Verflechtungen und innerfamiliäre Auseinandersetzungen, seine wirtschaftlichen Verhältnisse sowie zahlreichen Ahnenproben und Stammbäume.
Zusätzlich wird das Knochsche Repertorium aufgrund seiner recht tiefen Erschließung - die allerdings nicht von der eigenen Akteneinsicht enthebt - als "Images" online und in VERA Benutzung gestellt (VZE Nr. 9999). Die Benutzung des Knochschen Findbuchs bzw. der scans bleiben für eine detaillierte Recherche und eine seriöse Forschung weiterhin unverzichtbar. Das archivische Hilfmittel H 1 (gedruckter Index nebst Kurztitel) ist ebenfalls weiterhin beizuziehen. Ferner sind v.a. auch die Beständegruppe L 114 (Adelige Deposita) und der Bestand L 16 heranzuziehen.
Es ist nach Bestellnr. zu zit.: L 52 Nr.:
Detmold, im Mai 2018
W. Bender
Bestandsgeschichte: Von Johann Ludwig Knoch 1790 zusammengestellter Pertinenzbestand.
Form und Inhalt: L 52 Adel
Der vorliegende Bestand umfasst 228 Verzeichnungseinheiten in 59 Kartons mit einer Laufzeit von der Mitte des 14. Jahrhunderts (darin einige spätmal. Originalpapierurkunden!) bis zum Anfang des 20.Jahrhunderts, wobei der Überlieferungsschwerpunkt im 16.-18. Jahrhundert liegt.
Er ist ein typischer Knochscher Pertinenzbestand, über den der Verfasser im April 1790 in seinem kurzen Vorwort kritisch-charakterisierend ausführte:
"Eine so weitläufige Registratur über dieses Hauptrubrum, der Personal adlichen objecta, auszufertigen, hätte wohl gar unterlassen werden können, wo nicht dieselbe in eine Alphabetische Ordnung zu bringen wäre gemüssiget gewesen: Weilen aber dennoch hin und wieder einige nutzbar Materien darunter fande, welche ohne diese Arbeit, auch in Local- und Realgegenständen schwerlich ausfündig gemacht werden können, besonders bey genealogischen Arbeiten adlicher Familien und deren Ahnen annoch wohl zu gebrauchen, so ist dieses die Ursache, warum gegenwärtiges Volumen in aller Kürtze zusammen getragen."
So bietet der Bestand zahlreiche Informationen v.a. zum regionalen Adel in lippischen Diensten, seine familiären Verflechtungen und innerfamiliäre Auseinandersetzungen, seine wirtschaftlichen Verhältnisse sowie zahlreichen Ahnenproben und Stammbäume.
Zusätzlich wird das Knochsche Repertorium aufgrund seiner recht tiefen Erschließung - die allerdings nicht von der eigenen Akteneinsicht enthebt - als "Images" online und in VERA Benutzung gestellt (VZE Nr. 9999). Die Benutzung des Knochschen Findbuchs bzw. der scans bleiben für eine detaillierte Recherche und eine seriöse Forschung weiterhin unverzichtbar. Das archivische Hilfmittel H 1 (gedruckter Index nebst Kurztitel) ist ebenfalls weiterhin beizuziehen. Ferner sind v.a. auch die Beständegruppe L 114 (Adelige Deposita) und der Bestand L 16 heranzuziehen.
Es ist nach Bestellnr. zu zit.: L 52 Nr.:
Detmold, im Mai 2018
W. Bender
59 Kartons = 228 Archivbände ca. 1350-1919. - Findbuch: L 52; Namenregister: H 1.
Bestand
German
Engeleit, Hans Gert / Rothe, Jörg Michael, Das Indigenatrechtsrecht in Lippe. Eine Untersuchung zum Verhältnis von Adel und Verwaltung im 17. und 18. Jahrhundert, in: Lippische Mitteilungen, 58 (1989), S. 95-126; Kittel, Erich, Heimatchronik des Kreises Lippe, Köln 1978, S. 95f.; Lüpkes, Vera / Borggrefe, Heiner (Hg.), Adel im Weserraum um 1600 (Schriften des Weserrenaissance-Museums Schloss Brake, Bd. 9), München 1996; Gritzner, Maximilian F. A., Der Adel der Fürstenthümer Lippe und Schaumburg-Lippe (Siebmachers großes und allgemeines Wappenbuch, Bd. 3, Abt. 10), Nürnberg 1872.
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
05.11.2025, 1:59 PM CET
Hierarchy
Hierarchy detail view
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
- Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Archivtektonik)
- 1. Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Archival tectonics)
- 1.1. Land Lippe (bis 1947) (Archival tectonics)
- 1.1.2. Verwaltung, Justiz (Archival tectonics)
- 1.1.2.2. Allgemeine und innere Verwaltung (Archival tectonics)
- 1.1.2.2.1. Zentrale Verwaltung (Archival tectonics)
- Lippischer Adel (Archival holding)