Korrespondenz des Landgrafen Ludwig V. von Hessen-Darmstadt mit den Kurfürsten von Mainz, insbesondere mit Kurfürst Johann Schweikard von Kronberg, überwiegend politischen Inhalts, zum Teil Handschreiben des Landgrafen.
Vollständigen Titel anzeigen
Mainzer Archivalien 172
StA Bamberg, ex J 7, Nr. 276
Mainzer Archivalien
Mainzer Archivalien >> 1. Nummer 1-1000
1597, 1608-1612
Mainz, Erzstift, Erzkanzlerarchiv
Amtsbücher / Akten
ger
Medium: A = Analoges Archivalie
Abgabe des Staatsarchivs Bamberg 2004. Korrespondenz ist eindeutig dem Mainzer Erzkanzlerarchiv zuzuweisen. Vgl. Schatz/Schwersmann, Bd. 1, Nr. 1490. Das Auftauchen dieser Korrespondenz im Staatsarchiv Bamberg lässt sich am wahrscheinlichsten damit erklären, dass das Mainzer Erzkanzlerarchiv bei seinem Transport von Frankfurt nach Wien im Winter 1851/52 im Kanallagerhaus in Bamberg eingelagert war. Vgl. Lothar Gross, Reichsarchive, S. 386.
Hessen-Darmstadt, Ludwig V. von, Landgraf
Kronberg, Johann Schweikard von, Kurfürst von Mainz
Hessen-Darmstadt, Landgrafschaft, Landgraf Ludwig V.
Mainz, Erzbischof, Johann Schweikard von Kronberg
Handschreiben
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
-
20.08.2025, 09:55 MESZ