Melchior Preuss, Valentin Bünsow, Ratsverwandte
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U St. Nikolai, Nr. 123
01.01.02. St. Nikolai Urkunden St. Nikolai
Urkunden St. Nikolai >> 01. 01.01.02.01.
08.04.1621
Aussteller: Melchior Preuss, Valentin Bünsow, Ratsverwandte
Regest: Sie, zusammen mit Samuel Werner, Caspar Vinster, Joachim Sternberg, Bürger samtlich Vorsteher des Gotteshauses St. Jürgen bei Rambin, bekennen dass sie um das Dorf Rodenkeren und einen Bauer Steffen Pussephe an sich zu bringen mit den Vorstehern des Hauses St. Jürgen am Strande Herrn Simon Heinrich, Herrn Johan Schlichtkrull beide Ratsherren, Carsten Hagemeister und Johan Wartens Bürgern einen Tausch im Dorfe Ganselitz nämlich den Hof des Heinrich Samten und die Käten des Jacob Stromann Chim Moritz und Heinrich Wiprecht vorgenommen haben und ihnen dabei 4.000 Gulden schuldig worden. Als Sicherheit geben sie das Dorf Rodenkirchen und verpflichten sich zu 200 Gulden Zensen pro Jahr.
Datumszitat: Geschehen zu Stralsundt in der Osterwoche ...
Beglaubigung: 6 Siegel, davon eines in Blechkapsel
Regest: Sie, zusammen mit Samuel Werner, Caspar Vinster, Joachim Sternberg, Bürger samtlich Vorsteher des Gotteshauses St. Jürgen bei Rambin, bekennen dass sie um das Dorf Rodenkeren und einen Bauer Steffen Pussephe an sich zu bringen mit den Vorstehern des Hauses St. Jürgen am Strande Herrn Simon Heinrich, Herrn Johan Schlichtkrull beide Ratsherren, Carsten Hagemeister und Johan Wartens Bürgern einen Tausch im Dorfe Ganselitz nämlich den Hof des Heinrich Samten und die Käten des Jacob Stromann Chim Moritz und Heinrich Wiprecht vorgenommen haben und ihnen dabei 4.000 Gulden schuldig worden. Als Sicherheit geben sie das Dorf Rodenkirchen und verpflichten sich zu 200 Gulden Zensen pro Jahr.
Datumszitat: Geschehen zu Stralsundt in der Osterwoche ...
Beglaubigung: 6 Siegel, davon eines in Blechkapsel
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:26 MEZ