Belehnung der Grafen von Neipperg mit der Kelter und einem Hof samt Gütern, Rechten und Einkünften in Bönnigheim, mit den Burgen und Dörfern Adelshofen und Klingenberg, jeweils mit Zubehör, sowie mit einem Kammerlehen von 5 400 Gulden Hauptgut und 216 Gulden jährlichem Ertrag.
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 72 Nr. 10626
72 Neuere Spezialia von Neipperg 1/1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 72 Lehen- und Adelsarchiv
Lehen- und Adelsarchiv >> Spezialia >> N >> Neipperg
1753-1795
Enthält: Mutungssachen; Vergleich Baden-Durlachs mit dem Generalfeldmarschall Wilhelm Reinhard von Neipperg betr. Abtretung des Kammerlehens durch diesen gegen Umwandlung des Bönnigheimer Hofs in dessen freies Eigentum sowie das Ruhenlassen aller oberlehnsherrlichen Rechte über Adelshofen und Klingenberg bis zum Erlöschen der männlichen Deszendenz des Generals; Dénombrements und Inventare der Lehen Adelshofen und Klingenberg; Abgeltung der Besteuerungsansprüche des Kantons Kraichgau der Reichsritterschaft.
Großherzogliches Justizdepartement, Lehenhof
4,5 cm
Archivale
Neipperg; Wilhelm Reinhard von
Baden-Durlach, Markgrafschaft
Bönnigheim LB
Klingenberg HN
Kraichgau, Reichsritterschaft
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:03 MESZ