Bad. Rechnungskammer
Vollständigen Titel anzeigen
Tektonik
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Freiburg (Archivtektonik) >> (Süd-) Baden 1945-1952: Ministerien und Zentralbehörden
Überlieferungsgeschichte
Die Bad. Rechnungskammer in Freiburg nahm ihre Arbeit im August 1946 auf. Ihr oblagen die Überwachung des Finanz-, Kassen- und Rechnungswesens des Landes (Süd-)Baden, der Land- und Stadtkreise, der Gemeinden und der von diesen Stellen abhängigen öffentlich-rechtlichen Anstalten, Körperschaften und Stiftungen sowie alle Prüfungen und Untersuchungen auf finanziellem Gebiet, die ihr vom Präsidenten der Landesverwaltung Baden bzw. vom Staatspräsidenten übertragen wurden. Die Überwachungsbefugnis konnte auf besondere Anweisung des Staatspräsidenten auch auf die Sozialversicherungsträger und andere öffentlich-rechtliche Einrichtungen ausgedehnt werden. Nach der Gründung des Landes Baden-Württemberg 1952 wurde die Bad. Rechnungskammer zunächst Außenstelle des neu errichteten Rechnungshofes Baden-Württemberg in Karlsruhe; zum 31. Dezember 1953 wurde sie aufgelöst.
Die Bad. Rechnungskammer in Freiburg nahm ihre Arbeit im August 1946 auf. Ihr oblagen die Überwachung des Finanz-, Kassen- und Rechnungswesens des Landes (Süd-)Baden, der Land- und Stadtkreise, der Gemeinden und der von diesen Stellen abhängigen öffentlich-rechtlichen Anstalten, Körperschaften und Stiftungen sowie alle Prüfungen und Untersuchungen auf finanziellem Gebiet, die ihr vom Präsidenten der Landesverwaltung Baden bzw. vom Staatspräsidenten übertragen wurden. Die Überwachungsbefugnis konnte auf besondere Anweisung des Staatspräsidenten auch auf die Sozialversicherungsträger und andere öffentlich-rechtliche Einrichtungen ausgedehnt werden. Nach der Gründung des Landes Baden-Württemberg 1952 wurde die Bad. Rechnungskammer zunächst Außenstelle des neu errichteten Rechnungshofes Baden-Württemberg in Karlsruhe; zum 31. Dezember 1953 wurde sie aufgelöst.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:41 MEZ