Abschrift eines Spruchbriefes von sieben Grafen und hohen Lehenmännern der Pfalz, nämlich Philipps Graf zu Katzenellenbogen und Dietze, Hesse Graf zu Leiningen, Wilhelm Graf zu Nürnberg und Herr zu Falkenstein, Philipps Graf zu Hanau, Philipps Graf zu Reineck der Alte, Johann Wildgraf zu Dhaun und Kürberg, Rheingraf zum Stein und Bernhard Graf zu Eberstein, daß Markgraf Karl I. von Baden Graben und Stein, welche sein Vater, Markgraf Jakob von Baden, erstmals von Kurfürst (Pfalzgraf) Ludwig III. von der Pfalz, dann von dessen Sohn Ludwig IV. von der Pfalz, nachher von des Letztern Bruder, dem Pfalzgrafen Friederich I. von der Pfalz als Vormund des jungen Kurfürsten Philipps, empfangen, von dem Pfalzgrafen Friedrich I. nicht als Vormund, sondern als wirklichem Kurfürsten empfangen solle
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Abschrift eines Spruchbriefes von sieben Grafen und hohen Lehenmännern der Pfalz, nämlich Philipps Graf zu Katzenellenbogen und Dietze, Hesse Graf zu Leiningen, Wilhelm Graf zu Nürnberg und Herr zu Falkenstein, Philipps Graf zu Hanau, Philipps Graf zu Reineck der Alte, Johann Wildgraf zu Dhaun und Kürberg, Rheingraf zum Stein und Bernhard Graf zu Eberstein, daß Markgraf Karl I. von Baden Graben und Stein, welche sein Vater, Markgraf Jakob von Baden, erstmals von Kurfürst (Pfalzgraf) Ludwig III. von der Pfalz, dann von dessen Sohn Ludwig IV. von der Pfalz, nachher von des Letztern Bruder, dem Pfalzgrafen Friederich I. von der Pfalz als Vormund des jungen Kurfürsten Philipps, empfangen, von dem Pfalzgrafen Friedrich I. nicht als Vormund, sondern als wirklichem Kurfürsten empfangen solle
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, {46 Nr. 760 Verweisung}
Conv. 238
H. u. St. A. A. B. 24
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 36 Baden Generalia
Baden Generalia >> Generalia >> Verträge >> Verträge zwischen Baden und der Pfalz
1455 Oktober 30 (Datum Donnerstag nach Simon und Jutae 1455)
Urkunden
Dhaun, Johann von; Wildgraf
Eberstein, Bernhard von; Graf
Falkenstein, Herr von
Hanau, Philipp von; Graf
Katzenelnbogen, Philipp von; Graf
Leiningen, Hesse, Graf
Nürnberg, Wilhelm; Graf
Reineck, Philipp der Alte; Graf
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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04.04.2025, 08:01 MESZ
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