Augustin Schwab, Schultheiß zu Empfingen, einem Marktflecken der Herrschaft Wehrstein, verkauft für 200 Gulden, deren Empfang er bestätigt, an Graf Karl zu Hohenzollern 10 Gulden Landeswährung jährlicher Gült, zahlbar 8 Tage vor bis 8 Tage nach Georg [16. - 30. April] aus genannten eigenen Gütern und Stücken. Anlieger Hans Blocher; Jakob Haußer; Michael Blocher; Jakob Bockh; Hans Staigmüller; Jakob Blocher; Jakob Walter, Schmid; Georg Baickher; Endris Gauß; Hans und Thomas Hegmann; Hans Walckham; Hans Hertkhorn; Jung Hans Haußer; Barthlin Raith; Hans Eberhardt; Michael Schwab. Flurnamen: Niederwiesen; Holzwiesen; Weiher; Kirchberger Hofacker; im Sulzenstein; Schliedt; Mühlheimer Güter bzw. Äcker; Seetal; im Briell; Käppellisacker. Sämtliche Güter sind mit einem Zins zu Gunsten eines [nicht genannten] Lehens belastet. Die Gült kann mit 200 Gulden nach ein Vierteljahr zuvor erfolgter Kündigung abgelöst werden Vermerke: 6 Blatt Dorsualvermerk: No. 60, Gerichtlich eingelegt den 13. Nov. 1640, No. 1 oben auf der 1. Seite: Einverleubte Gütere vnnd vnnderpfander sein vnser [?] herschafft nah laut vrtehl haimberkhendt, tails beraits verkhaufft vnnd etl[i]che, so nit vil guets, den Lehenh[errn] libere cediert vnnd vberlassen worden [17. Jh.]
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Augustin Schwab, Schultheiß zu Empfingen, einem Marktflecken der Herrschaft Wehrstein, verkauft für 200 Gulden, deren Empfang er bestätigt, an Graf Karl zu Hohenzollern 10 Gulden Landeswährung jährlicher Gült, zahlbar 8 Tage vor bis 8 Tage nach Georg [16. - 30. April] aus genannten eigenen Gütern und Stücken. Anlieger Hans Blocher; Jakob Haußer; Michael Blocher; Jakob Bockh; Hans Staigmüller; Jakob Blocher; Jakob Walter, Schmid; Georg Baickher; Endris Gauß; Hans und Thomas Hegmann; Hans Walckham; Hans Hertkhorn; Jung Hans Haußer; Barthlin Raith; Hans Eberhardt; Michael Schwab. Flurnamen: Niederwiesen; Holzwiesen; Weiher; Kirchberger Hofacker; im Sulzenstein; Schliedt; Mühlheimer Güter bzw. Äcker; Seetal; im Briell; Käppellisacker. Sämtliche Güter sind mit einem Zins zu Gunsten eines [nicht genannten] Lehens belastet. Die Gült kann mit 200 Gulden nach ein Vierteljahr zuvor erfolgter Kündigung abgelöst werden Vermerke: 6 Blatt Dorsualvermerk: No. 60, Gerichtlich eingelegt den 13. Nov. 1640, No. 1 oben auf der 1. Seite: Einverleubte Gütere vnnd vnnderpfander sein vnser [?] herschafft nah laut vrtehl haimberkhendt, tails beraits verkhaufft vnnd etl[i]che, so nit vil guets, den Lehenh[errn] libere cediert vnnd vberlassen worden [17. Jh.]
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 177 T 1 Nr. 201
Rep. X, D, Nr. 6 (Kasten B, Fach 27)
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 177 T 1 Herrschaft Haigerloch-Wehrstein: Urkunden
Herrschaft Haigerloch-Wehrstein: Urkunden >> 1. Urkunden
1627 April 23
Urkunden
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel mit Papierdecke des Junkers Johann Ulrich von Stotzingen zu Fischingen
Siegelbeschreibung: Siegel mit Papierdecke des Junkers Johann Ulrich von Stotzingen zu Fischingen
Baickher, Georg
Blocher, Hans
Blocher, Jakob
Blocher, Michael
Bockh, Jakob
Eberhard, Hans
Gauß, Endris
Hauser, Jakob
Haußer, Jung Hans
Hegmann, Hans
Hegmann, Thomas
Hertkhorn, Hans; Trillfingen
Raith, Barthlin
Schwab, Augustin; Schultheiß, Empfingen
Schwab, Michael
Staigmüller, Hans
Stotzingen, Johann Ulrich von; Junker, Fischingen
Walckham, Hans
Walter, Jakob; Schmied
Empfingen FDS
Fischingen, Sulz am Neckar RW
Kirchberg : Renfrizhausen, Sulz am Neckar RW
Mühlheim am Bach, Sulz am Neckar RW
Niederstotzingen HDH
Stotzingen = Niederstotzingen HDH
Wehrstein: Fischingen, Sulz am Neckar RW
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:48 MESZ
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