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Kirchen- und Schulwesen sowie Schulmeister im katholischen Landesteil des Fürstentums Nassau-Siegen
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Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Übersicht über die Zuständigkeiten der Parochien in Nassau-Siegen (12.07.1724); Suppliken katholischer und reformierter Untertanen an die kaiserliche Administrationskanzlei zu Siegen wegen der Schulmeister in den Gemeinden und deren Verpflegung; Supplik der reformierten Untertanen der Gemeinde Dreisbach wegen ihrer Verpflichtung zur Verpflegung des katholischen Schulmeisters; Artikel für den Kommandanten von Magis beim Verhör des arrestierten Johann Friedrich Dörr (1725); Bericht über die Einsetzung eines katholischen Schulmeisters im Gericht vor Hain (1724); Beschwerde der reformierten Untertanen des Kirchspiels Netphen über Johannes Lükeler (1724); Vorkommnisse bei der Wiedereinräumung der Schule in Dreisbach für Katholische (1724); Frevel bei der Einsetzung des Schulmeisters in Eiserfeld (1724); Suppliken des inhaftierten Johannes Güting des Jüngeren zu Eiserfeld sowie Verzeichnis seiner Güter (1724); Befehl der kaiserlichen Administrationskanzlei zu Siegen an die Gemeinde Eisern wegen eines eigenmächtig wieder angenommenen reformierten Schulmeisters (1724); Supplik des Schuldieners Johann Adam Thomas zu Dreisbach wegen seiner Abzugszeit (1724); Supplik des Schuldieners Johannes Wilhelm Hütseiffen aus Weidenau wegen seiner Bezahlung (1724-1725); Befehl der kaiserlichen Administrationskanzlei zu Siegen betreffend die Anzeigung von Kopulationen und Kindstaufen (25.01.1725); Korrespondenz mit dem subdelegierten Rat Ambrosius Franz Graf von Virmont zu Bonn wegen des nassau-siegenschen Schulwesens und des reformierten Pfarrers zum Rödgen (1725); Vorschläge für neue Kirchenmeister im Kirchspiel Netphen (1725); Streit zwischen dem katholischen Schulmeister Johannes Schneyder in Dielfen und dem dortigen reformierten Schulmeister Johann Ebert Reichmann (1725); Supplik sämtlicher reformierter Untertanen des katholischen Landesteils Nassau-Siegens wegen Überlassung von Schulen an die Katholischen und wegen anderweitige Vergönnung zur Information der Jugend (1725). Korrespondenten u.a.: Petrus Camp (Siegen), Johann Klein (Siegen), W. Hartmann, Klöckner, Amtsschultheiß Daub (Siegen), Johannes Güting junior, Schuldiener Johann Adam Thomas (Dreisbach), Schuldiener Johannes Wilhelm Hütseiffen (Weidenau), J. Lenhard Weller (Eisern), Johannes Heide (Tiefenbach), Rat Ambrosius Franz Graf von Virmont (Bonn), Amtsschultheiß J. E. Loes (Netphen), Schuldiener Johannes Friedrich Hartkopf (Dreisbach), Bernhard Jodocus Wimpelberg (Wilnsdorf).
161 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.