Silvana Koch-Mehrin - Von der "Miss Europa" zur "Schummelpolitikerin"
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/022 R110046/102
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/022 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2011
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30. Juni 2011
"Arbeit muss sich wieder lohnen" - mit dem Slogan zog Silvana Koch-Mehrin einst für Karlsruhe und die FDP in den Europa-Wahlkampf. Auf sich selbst scheint sie diesen Spruch nicht gemünzt zu haben: In ihrer Doktorarbeit verwendete sie an 120 Stellen fremde Quellen, ohne die als solche anzugeben. Gegen den Entzug des Doktor-Titels klagt sie nun gegen die Heidelberger Universität. Im EU-Parlament tat sich die FDP-Abgeordnete eher durch Selbstvermarktung, als durch inhaltliche Arbeit hervor. Schlagzeilen machte sie mit ihrer seltenen Anwesenheit - und stritt mit dem EU-Parlament darüber, an wie viel Prozent der Sitzungen sie teilgenommen hat.
Dafür war sie Liebling in der Klatschpresse, die sie "Miss Europa", "die Verona Pooth der FDP" oder "Deutschlands schönste Politikerin" bezeichnete.
Als die Schummelpolitikerin ausgerechnet in den EU-Forschungsausschuss wollte, war das Maß voll: Unter massiven Druck gab sie ihre Ämter als Chefin der Liberalen im EU-Parlament und Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments zurück. Doch in und außerhalb der FDP geht das vielen nicht weit genug: Die gefallene Hoffnungsträgerin soll auch ihr lukratives Abgeordnetenmandat zurückgeben.
Dafür war sie Liebling in der Klatschpresse, die sie "Miss Europa", "die Verona Pooth der FDP" oder "Deutschlands schönste Politikerin" bezeichnete.
Als die Schummelpolitikerin ausgerechnet in den EU-Forschungsausschuss wollte, war das Maß voll: Unter massiven Druck gab sie ihre Ämter als Chefin der Liberalen im EU-Parlament und Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments zurück. Doch in und außerhalb der FDP geht das vielen nicht weit genug: Die gefallene Hoffnungsträgerin soll auch ihr lukratives Abgeordnetenmandat zurückgeben.
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Audio-Visuelle Medien
Partei: FDP
Promotionen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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