SdA, Vereinigung der Teplitz-Schönauer (Bestand)
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SdA Vereinigung der Teplitz-Schönauer
Bayerisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik) >> Beständetektonik des Bayerischen Hauptstaatsarchivs >> 5 Abteilung V: Nachlässe und Sammlungen >> 5.4 Sudetendeutsches Archiv >> 5.4.2 Verbandsschriftgut
1904-1938
Form und Inhalt: Die Vereinigung der ehemaligen Teplitz-Schönauer gründete sich vermutlich 1949 in Frankfurt am Main. Ziel der Vereinigung war es, die vertriebenen Teplitz-Schönauer wieder zusammenzuführen, ein Netzwerk zur gegenseitigen Unterstützung aufzubauen und die Erinnerung an die alte Heimat lebendig zu halten. Mit dem Archiv der Vereinigung fand auch Schriftgut aus der Zeit vor der Vertreibung Eingang in das Sudetendeutsche Archiv. Dazu zählt die Chronik des k. k. priv. Schützen-Corps Teplitz-Schönau, die auf privatem Wege nach Deutschland gelangte und ein exemplarisches Zeugnis für die traditionsreichen Schützenvereine des Sudetenlandes darstellt. Das Schriftgut wurde 2009 übernommen und sichergestellt, nachdem der Gerichtsvollzieher aufgrund ausstehender Mietzahlungen das Gebäude in Frankfurt-Höchst räumen wollte. Die Notbergung fand wie bei allen Heimatstuben gemeinsam mit den Kollegen der Sudetendeutschen Stiftung Klaus Mohr M.A. und Emily Wiebe statt.
SdA, Vereinigung der Teplitz-Schönauer
Martina Paringer M.A., Ingrid Sauer M.A.
167
Bestand
Akten
ger
Bitte beachten: Das hier online präsentierte Findmittel bildet nur einen Teil des Archivbestandes ab. Es beschreibt diejenigen Archivalien, die als Ergebnis des EU-geförderten Erschließungsprojekts "Bayerisch-Tschechisches Netzwerk digitaler Geschichtsquellen" (2010-2012) auch über die Quellenplattform www.portafontium.net zugänglich gemacht werden.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 11:04 MESZ