Köthen
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I 410 (Benutzungsort: Dessau) Junkers-Werke Dessau. Flugzeug- und Motorenbau
Junkers-Werke Dessau. Flugzeug- und Motorenbau >> Rechts- und Vertragswesen >> Verträge >> Grundstücks- und Immobilienangelegenheiten
Laufzeit: 1939 - 1947
Zusatzinformationen: Für das Betriebsgelände wurde im Oktober 1934 die Papiermaschinenfabrik von der Fa. Wagner & Co. käuflich erworben. Die endgültige Übernahme erfolgte zum 31.12.1934, da die Vorgängerin bis zu diesem zeitraum noch in den Räumlichkeiten arbeitete. Die Fabrikationsgebäude (Hallenbauten mit Seiten- und Oberlichtern, Stahlkonstruktionen) befanden sich in schlechtem baulichen Zustand, da Instandhaltungsmaßnahmen unterlassen wurden. Zahlreiche Holzbaracken wurde bei Übernahme sofort abgerissen. Direktor und Prokurist war Stiefelhagen. Wohnhaus Akazienstraße 13 (bezogen Anfang Juli 1937). Wohnhaus Heinrichstraße 40 (Kameradschafts- und Büroräume). Friedheim-Park (Parkgelände Heinrichstraße/Holländerweg: vorgesehene Bebauung mit Großküche, Speisesaal, Fahrradständen und Schule). Wohnhaus Hauptmann-Loeper-Straße 38. Turnerheim Sebastian-Bach-Straße. Bartlitz´sches Grundstück. Acker-Grundstück der Fa. Poetsch & Co. . Bauland Hauptmann-Loeper-Straße zur Schaffung von Wohnungen. Helmstedt´sches Grundstück einschl. Ziegelei-Betrieb mit Wohngebäuden: Barackenlager Merziener Straße 111. Wohnbaracke Schloßplatz 4 zur Unterbringung von Kriegsgefangenen. Werkheim Merziener Straße einschl. Werkheim "Ost" und Lehrlingswohnheim.
Quelle: I 410 Nr. 1042
Zusatzinformationen: Für das Betriebsgelände wurde im Oktober 1934 die Papiermaschinenfabrik von der Fa. Wagner & Co. käuflich erworben. Die endgültige Übernahme erfolgte zum 31.12.1934, da die Vorgängerin bis zu diesem zeitraum noch in den Räumlichkeiten arbeitete. Die Fabrikationsgebäude (Hallenbauten mit Seiten- und Oberlichtern, Stahlkonstruktionen) befanden sich in schlechtem baulichen Zustand, da Instandhaltungsmaßnahmen unterlassen wurden. Zahlreiche Holzbaracken wurde bei Übernahme sofort abgerissen. Direktor und Prokurist war Stiefelhagen. Wohnhaus Akazienstraße 13 (bezogen Anfang Juli 1937). Wohnhaus Heinrichstraße 40 (Kameradschafts- und Büroräume). Friedheim-Park (Parkgelände Heinrichstraße/Holländerweg: vorgesehene Bebauung mit Großküche, Speisesaal, Fahrradständen und Schule). Wohnhaus Hauptmann-Loeper-Straße 38. Turnerheim Sebastian-Bach-Straße. Bartlitz´sches Grundstück. Acker-Grundstück der Fa. Poetsch & Co. . Bauland Hauptmann-Loeper-Straße zur Schaffung von Wohnungen. Helmstedt´sches Grundstück einschl. Ziegelei-Betrieb mit Wohngebäuden: Barackenlager Merziener Straße 111. Wohnbaracke Schloßplatz 4 zur Unterbringung von Kriegsgefangenen. Werkheim Merziener Straße einschl. Werkheim "Ost" und Lehrlingswohnheim.
Quelle: I 410 Nr. 1042
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:18 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik)
- 07. Wirtschaft (mit Bergbehörden bis 1990 und Bankwesen) (Tektonik)
- 07.07. Landmaschinen-, Fahrzeug-, Flugzeug- und Schiffbau (Tektonik)
- Junkers-Werke Dessau. Flugzeug- und Motorenbau (Bestand)
- Rechts- und Vertragswesen (Gliederung)
- Verträge (Gliederung)
- Grundstücks- und Immobilienangelegenheiten (Gliederung)
- Köthen (Gliederung)