E 10/N 155 Mitgliederdatei der Ortsgruppe Tübingen des Verbandes der Heimkehrer, Kriegsgefangenen und Vermisstenangehörigen Deutschland e.V. (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
E 10/N 155
Stadtarchiv Tübingen (Archivtektonik) >> E: Fremdprovenienzen >> E 10: Kleinere Nachlässe
1950-1990
Form und Inhalt: Der Verband der Heimkehrer, Kriegsgefangenen und Vermisstenangehörigen Deutschlands e.V. wurde auf Tübinger Kreisebene 1950 gegründet. Er untergliederte sich in die Ortsverbände Rottenburg, Tübingen und Mössingen.
Laut Schwäbischem Tagblatt vom 07.11.1987 gab es in den 1950er-Jahren 6500 Heimkehrer aus Kriegsgefangenschaft im Kreis Tübingen; davon lebten 1987 noch 650, von denen etwas mehr als 300 dem Heimkehrerverband angehörten. In einem Artikel vom 07.05.1990 ist dagegen nur von 4648 Heimkehrern im Kreis die Rede (siehe ZGS 3-Verband der Heimkehrer).
Die Mitgliederdatei des Tübinger Ortsverbandes umfasst ca. 570 Mitglieder. Die Überprüfung der alphabetisch geordneten Datei ergab, dass sie nicht vollständig sein kann, da manche in Presseartikeln erwähnten Personen, z.B. frühere Vorsitzende, nicht vertreten sind.
Der Bestand gelangte 2006 über das Kulturamt an das Stadtarchiv. Er stammt aus dem Nachlass von Albrecht Kemmer (1923-2005), der zeitweise der Vorsitzende war. In seiner beruflichen Laufbahn war er u.a. Leiter des Kulturamts und des Personalamts der Stadtverwaltung Tübingen.
Findliste von Heinz Schwarz 2007
Gliederung der Karteikarten.
Vorderseite
- Familienname
- Vorname
- Geburtsdatum
- Familienstand
- Anzahl der Kinder
- Wohnort
- Postleitzahl
- Beruf
- Letztes Kriegsgefangenenlager Nr.
- Letzte Feldpost Nummer
- Wann aus wessen Kriegsgefangenschaft heimgekehrt
- Mitgliedsnummer des Landesverbandes Baden-Württemberg
- Höhe des monatlichen Mitgliedsbeitrages
- Datum des Eintritts
- Kreis bzw. Ortsverband
Rückseite
- Ein Vordruck für die monatliche Beitragszahlung, der aber nie ausgefüllt wurde.
Beiliegende Schriftstücke:Austrittserklärungen, Mitgliedsausweis Erwin Gaiser, Mitteilung Adressänderung Albert Friesch, Mitteilung des Landesverbandes über den Zuzug eines Mitglieds aus einem anderen Kreisverband, Notizzettel über 45 ausgetretene Mitglieder seit der Gründung 1950, Notizzettel „Ehrungen für Vorstandsarbeit“ (1990), Handschriftlicher Zettel zwecks Abklärung von Mitgliederdaten, Ein kleiner Führer durch die deutsche Schrift / Schulmuseum Friedrichshafen / zusammengestellt von Norbert Steinhauser.
Laut Schwäbischem Tagblatt vom 07.11.1987 gab es in den 1950er-Jahren 6500 Heimkehrer aus Kriegsgefangenschaft im Kreis Tübingen; davon lebten 1987 noch 650, von denen etwas mehr als 300 dem Heimkehrerverband angehörten. In einem Artikel vom 07.05.1990 ist dagegen nur von 4648 Heimkehrern im Kreis die Rede (siehe ZGS 3-Verband der Heimkehrer).
Die Mitgliederdatei des Tübinger Ortsverbandes umfasst ca. 570 Mitglieder. Die Überprüfung der alphabetisch geordneten Datei ergab, dass sie nicht vollständig sein kann, da manche in Presseartikeln erwähnten Personen, z.B. frühere Vorsitzende, nicht vertreten sind.
Der Bestand gelangte 2006 über das Kulturamt an das Stadtarchiv. Er stammt aus dem Nachlass von Albrecht Kemmer (1923-2005), der zeitweise der Vorsitzende war. In seiner beruflichen Laufbahn war er u.a. Leiter des Kulturamts und des Personalamts der Stadtverwaltung Tübingen.
Findliste von Heinz Schwarz 2007
Gliederung der Karteikarten.
Vorderseite
- Familienname
- Vorname
- Geburtsdatum
- Familienstand
- Anzahl der Kinder
- Wohnort
- Postleitzahl
- Beruf
- Letztes Kriegsgefangenenlager Nr.
- Letzte Feldpost Nummer
- Wann aus wessen Kriegsgefangenschaft heimgekehrt
- Mitgliedsnummer des Landesverbandes Baden-Württemberg
- Höhe des monatlichen Mitgliedsbeitrages
- Datum des Eintritts
- Kreis bzw. Ortsverband
Rückseite
- Ein Vordruck für die monatliche Beitragszahlung, der aber nie ausgefüllt wurde.
Beiliegende Schriftstücke:Austrittserklärungen, Mitgliedsausweis Erwin Gaiser, Mitteilung Adressänderung Albert Friesch, Mitteilung des Landesverbandes über den Zuzug eines Mitglieds aus einem anderen Kreisverband, Notizzettel über 45 ausgetretene Mitglieder seit der Gründung 1950, Notizzettel „Ehrungen für Vorstandsarbeit“ (1990), Handschriftlicher Zettel zwecks Abklärung von Mitgliederdaten, Ein kleiner Führer durch die deutsche Schrift / Schulmuseum Friedrichshafen / zusammengestellt von Norbert Steinhauser.
Verband der Heimkehrer, Kriegsgefangenen und Vermisstenangehörigen Deutschlands e.V., Kreisgruppe Tübingen
Kemmer, Albrecht
0,2 lfd. m
Bestand
Kemmer, Albrecht
Verband der Heimkehrer, Kriegsgefangenen und Vermisstenangehörigen Deutschlands
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.04.2025, 08:21 MESZ