Landwirtschaftliche Buchstelle Seidel, Stade (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
NLA ST, Rep. 303/9
Nds. Landesarchiv, Abt. Stade (Archivtektonik) >> Gliederung >> 2 Nichtstaatliche Bestände >> 2.2 Firmen- und Kammerarchive
1932-1983
Bestandsgeschichte: Die Landwirtschaftliche Buchstelle Seidel zu Stade entwickelte sich um 1933/34 aus der Buchstelle des Landwirtschaftlichen Hauptvereins für den Regierungsbezirk Stade. Als selbständige Einrichtung übernahm der Diplomlandwirt Gottfried Seidel mit Zustimmung des Reichsnährstandes die Buchführung für die landwirtschaftlichen Betriebe im ehemaligen Regierungsbezirk Stade und setzte die Arbeit auch nach dem 2. Weltkrieg bis zur Aufgabe der Buchstelle aus Altersgründen ca. 1980/81 fort. Danach ging die Aufgabe an die ursprünglich aus Schleswig-Holstein stammende Landschaftliche Treuhand GmbH über, die in Stade residierte und 1996 die älteren Unterlagen und Bücher über einen Herrn Hartlef an das Staatsarchiv in Eigentum übergab.
Bei den Unterlagen handelt es sich vor allem um aggregierte Daten zu den Betriebsergebnissen landwirtschaftlicher Betriebe aus weiten Teilen des Regierungsbezirks Stade aus dem genannten Zeitraum. Dazu kommen eine Reihe von Untersuchungen zur Entwicklung der Landwirtschaft im Elbe-Weser-Raum. Sie geben bis hin zu einzelnen Orten einen Einblick in die Umformung der Landwirtschaft vor, während und vor allem unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg.
Die in der Schenkung enthaltenen Bücher sind in die Dienstbibliothek überführt worden.
Stade, im Juni 2011
Dr. Thomas
Bestandsgeschichte: Bardelle
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Bei den Unterlagen handelt es sich vor allem um aggregierte Daten zu den Betriebsergebnissen landwirtschaftlicher Betriebe aus weiten Teilen des Regierungsbezirks Stade aus dem genannten Zeitraum. Dazu kommen eine Reihe von Untersuchungen zur Entwicklung der Landwirtschaft im Elbe-Weser-Raum. Sie geben bis hin zu einzelnen Orten einen Einblick in die Umformung der Landwirtschaft vor, während und vor allem unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg.
Die in der Schenkung enthaltenen Bücher sind in die Dienstbibliothek überführt worden.
Stade, im Juni 2011
Dr. Thomas
Bestandsgeschichte: Bardelle
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ