Unterlagen zum inhaftierten Dr. Anton Hilckman im Zweiten Weltkrieg
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Dok-Stadt-Dok, 237
Dok-Stadt-Dok Bestand Stadtgeschichtliche Dokumentationen
Bestand Stadtgeschichtliche Dokumentationen >> 09. Geschichte >> 09.13. Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg (1933-1945)
ohne Datum
Enthält: enthält: - diverse Briefe von Dr. Anton Hilckman an Verwandte - Brief von Rechtsanwälten Dr. Hoeltzenbein Dr. Swart und Humborg Betreff Dr. Anton Hilckman - handschriftlicher Brief von Anton Hilckman an seine Tante Ida und Onkel Carl Hagemann (Postmeister a.D. in Hörstel) mit der Bitte um Unterstützung der Familie, ihn aus der Haft der Gestapo zu bekommen, da er um sein Leben bangt vom 8.1.1943 - Sammlung von handschriftlichen Zetteln aus der Haft von Anton Hilckman an Tante Ida und Carl Hagemann vom 28.2.1934 - maschinenschriftlicher Brief von Rechtsanwälten Dr. Hoeltzenbein, Dr. Swart und Humborg an Herrn Postmeister a.D. Hagemann über Zurückgesandte Brief an Anton Hilckman vom 16.4.1943 - Brief der Rechtsanwälte Dr. Hoeltzenbein, Dr. Swart und Humborg an Carl Hagemann, darin erwähnt, dass Anton Hilckmann nach verbüßter Strafe weiterhin festgehalten wird im Gerichtsgefängnis am Hindenburgplatz; die Geheime Staatspolizei in Münster, Gutenbergstr. 2, bearbeitet den Fall. Man erwartet Entscheidungen aus Berlin. - Brief von den Rechtsanwälten Dr. Hoeltzenbein, Dr. Swart und Humborg an Carl Hagemann vom 14.5.1934: Anton Hilckman sitzt noch im Gefängnis und möchte Generalvollmacht für sein Testament erteilen. - handschriftlicher Brief von Anton Hilckman an Carl Hagemann vom 19.9.1943 Betreff Anfrage nach Recherchen bezüglich eines Wappens (mit Anker und Haken) eines Epitaphs in Gravenhorst (Betreff Vergleich der Hausmarke). - handschriftlicher Brief von Anton Hilckman an Carl Hagemann vom 4.10.1944; Betreff Recherche eines Hausschildes; Anton Hilckmann wohnt damals in Ibbenbüren, Münsterstr. 44
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:14 MEZ