Depositum der Familie Süßheim (Bestand)
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E 61/I
Stadtarchiv Nürnberg (Archivtektonik) >> Stadtarchiv Nürnberg >> Bestandsgruppe E: Dokumentationsgut privater Provenienz >> E 61 - Sammlung Süßheim >> E 61/I - Depositum der Familie Süßheim
Die Bestandsbildung erfolgte 2015 nach erfolgreich verlaufenen Verhandlungen mit den im Ausland lebenden Erben von Karl Süßheim (1878-1947), die dem StadtAN das als Raubkunst identifizierte, bis 1941 in dessen Besitz befindliche Meisterbuch der Nürnberger Sattler (bisherige Signatur: StadtAN E 5/57 Nr. 1) als Dauerleihgabe überlassen haben. Hierzu siehe auch https://www.nuernberg.de/internet/stadtarchiv/projekte_lost_art_objektliste.html#146. Der Bestand enthält außerdem einen Grabbrief aus dem Jahr 1732, der unter der Nr. 2 verzeichnet ist.Im Juni 2017 vollzog der Freistaat Bayern die förmliche Restitution von 44 ursprünglich aus dem Eigentum Karl Süßheims stammenden Handschriften und Archivalien (überwiegend Chroniken des 16. bis 18. Jahrhunderts, die sich zuletzt im Staatsarchiv Nürnberg befanden, sowie drei weitere Stücke aus der BSB) an die Familie. Die Familie hat die Archivalien der Stadt Nürnberg als Depositum zur Verwahrung gegeben.
Einheiten: 46
Bestand
Deutsch
Chroniken
Norica-Sammlung, Süßheim´sche
Restitution
Sammlung Süßheim
Süßheim, Familie (Teilbestand)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 11:18 MESZ