Salinen- und Salzverwaltung, Berg- und Hüttenverwaltungen
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Tektonik
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Freiburg (Archivtektonik) >> Baden 1806-1945: Untere Behörden, untere Sonderbehörden >> Geschäftsbereich Ministerium der Finanzen
Überlieferungsgeschichte
Nach der Entdeckung von Salzlagern bei Dürrheim und Rappenau wurden für die Verwaltung der Salinen und der Salzkassen 1823 örtliche Salinendirektionen bzw. (1825) Salinenverwaltungen bzw. (1895) Salinenämter errichtet. Während der Dauer des staatlichen Salzhandelsmonopols (bis 1868) waren sie zugleich für die Erhebung der Salzsteuer zuständig. Sie unterstanden mittelbar dem Finanzministerium, unmittelbar als Salzsteueramt den Hauptsteuerämtern (für Dürrheim: Randegg), als Salinenämter zunächst der 1823 eingerichteten Generalsalinenkommission, ab 1825 der Direktion der Salinen, Berg- und Hüttenwerke, ab 1832 der Direktion der Forstdomänen und Bergwerke, ab 1842 der Steuerdirektion, ab 1880 der Domänendirektion und ab 1919 direkt der Abteilung Salinen und Bergwerke des Finanzministeriums (bzw. ab 1933 des Finanz- und Wirtschaftsministeriums). 1924 wurden die Salinen in Aktiengesellschaften umgewandelt, deren Anteile alle der Staat hält.
Das badische Berg- und Hüttenwesen wurde 1822 neu organisiert, indem die damals bestehenden Werke der neuen Bergwerkkommission unterstellt wurden. Deren Rechtsnachfolger wurde 1825 die Direktion der Salinen, Berg- und Hüttenwerke, 1831 die Direktion der Forst- und Bergwerke, 1865 die Domänendirektion, 1903 die Forst- und Domänendirektion und 1919 die Abteilung für Salinen und Bergbau des Finanzministeriums. Mit Ausnahme der Jahre 1890 - 1919, als die Domänendirektion bzw. die Forst- und Domänendirektion in ihrer Eigenschaft als obere Bergbehörde dem Innenministerium unterstand, gehörten die Bergwerke zum Ressort des Finanzministeriums bzw., ab 1933, des Finanz- und Wirtschaftsministeriums. Auch die Hüttenwerke waren dem Finanzministerium zugeordnet, bis sie in den 1860er Jahren wegen fehlender Rentabilität ihren Betrieb einstellten. Innerhalb der Domänendirektion bzw. der Forst- und Domänendirektion nahm auf Grund des Berggesetzes von 1890 ein Bergmeister die Aufgaben der unteren Bergbehörde wahr.
Nach der Entdeckung von Salzlagern bei Dürrheim und Rappenau wurden für die Verwaltung der Salinen und der Salzkassen 1823 örtliche Salinendirektionen bzw. (1825) Salinenverwaltungen bzw. (1895) Salinenämter errichtet. Während der Dauer des staatlichen Salzhandelsmonopols (bis 1868) waren sie zugleich für die Erhebung der Salzsteuer zuständig. Sie unterstanden mittelbar dem Finanzministerium, unmittelbar als Salzsteueramt den Hauptsteuerämtern (für Dürrheim: Randegg), als Salinenämter zunächst der 1823 eingerichteten Generalsalinenkommission, ab 1825 der Direktion der Salinen, Berg- und Hüttenwerke, ab 1832 der Direktion der Forstdomänen und Bergwerke, ab 1842 der Steuerdirektion, ab 1880 der Domänendirektion und ab 1919 direkt der Abteilung Salinen und Bergwerke des Finanzministeriums (bzw. ab 1933 des Finanz- und Wirtschaftsministeriums). 1924 wurden die Salinen in Aktiengesellschaften umgewandelt, deren Anteile alle der Staat hält.
Das badische Berg- und Hüttenwesen wurde 1822 neu organisiert, indem die damals bestehenden Werke der neuen Bergwerkkommission unterstellt wurden. Deren Rechtsnachfolger wurde 1825 die Direktion der Salinen, Berg- und Hüttenwerke, 1831 die Direktion der Forst- und Bergwerke, 1865 die Domänendirektion, 1903 die Forst- und Domänendirektion und 1919 die Abteilung für Salinen und Bergbau des Finanzministeriums. Mit Ausnahme der Jahre 1890 - 1919, als die Domänendirektion bzw. die Forst- und Domänendirektion in ihrer Eigenschaft als obere Bergbehörde dem Innenministerium unterstand, gehörten die Bergwerke zum Ressort des Finanzministeriums bzw., ab 1933, des Finanz- und Wirtschaftsministeriums. Auch die Hüttenwerke waren dem Finanzministerium zugeordnet, bis sie in den 1860er Jahren wegen fehlender Rentabilität ihren Betrieb einstellten. Innerhalb der Domänendirektion bzw. der Forst- und Domänendirektion nahm auf Grund des Berggesetzes von 1890 ein Bergmeister die Aufgaben der unteren Bergbehörde wahr.
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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13.11.2025, 2:41 PM CET