Graf Hermann Adolf Moritz v. Solms und Gräfin Anna Maria v. Solms bekunden, dass sie einen Ehevertrag des Inhalts geschlossen haben, dass als Heir...
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1310
B 9 Urkunden der Grafschaft Solms-Rödelheim
Urkunden der Grafschaft Solms-Rödelheim >> 10 1651-1700
1675 August 16
Ausf., Perg.-Libell, Sgg. an blau-weiß-roter Seidenschnur in Holzkapseln, davon Nr. 1-3 und 5 gut erh., Nr. 4 besch., Unterschriften
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Graf Hermann Adolf Moritz v. Solms und Gräfin Anna Maria v. Solms bekunden, dass sie einen Ehevertrag des Inhalts geschlossen haben, dass als Heiratsgeld der Betrag von 3000 Gulden Frankfurter Währung festgesetzt wird, der mit einem gleichen Betrag auf einen halben Teil von Schloss und Stadt Lich und die Dörfer Hattenrod und Ettingshausen widerlegt werden solle. Als Morgengabe wird ein Betrag von 1000 Gulden vereinbart, der in einer Gülte von 50 Gulden aus Einkünften des Amtes Lich, besonders des Albacher Hofs, ausbezahlt werden soll
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller 1, Grafen Ludwig, Karl Ludwig, Johann August und Karl Otto v. Solms
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller 1, Grafen Ludwig, Karl Ludwig, Johann August und Karl Otto v. Solms
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:40 MESZ